In den Cafés röcheln die Espressomaschinen. Registrierkassen piepen. Überall die Geräusche von Rollkoffern. Ein ganz normaler Morgen im Flughafen Tegel. Thomas Kärger, der gerade einen voll besetzten Airbus hierher geflogen hat, rührt im Restaurant „Red Baron“ in einem Milchkaffee und schaut dem Alltagstreiben von oben zu. Alles sieht so aus, als würde es diesen Flughafen ewig geben.
Aber der Countdown läuft. Am 2. Juni soll spätabends zum letzten Mal ein Flugzeug in Tegel abheben. Dann wird es in den Terminals still, und an den Pisten erlöschen die Lichter für immer. Aus, Schluss, vorbei. Macht ihn der Abschied von Tegel wehmütig? „Nein“, meint der Flugkapitän.
Sein Herz hängt nicht an diesem Flughafen. Früher war dort nur eine „wilde Wiese“, später ein „Raketenschießplatz am Rande der Stadt“, sagt er. Erst 1960 begann der zivile Luftverkehr. 1974 wurde das sechseckige Terminal A eröffnet und Tegel für viele Jahre zum einzigen Verkehrsflughafen im Westen Berlins. Doch aus Kärgers Sicht war das eine „Notlösung“, weil Tempelhof, für ihn der Flughafen schlechthin, den Verkehr nicht mehr fassen konnte.
Der Nabel der Fliegerwelt
Tempelhof! Der 51-Jährige lebt auf, wenn er den Namen hört. „Das war der Nabel der Fliegerwelt. Ein Symbol für den Lebenswillen Berlins. Vor den Tempelhofer Flughafengebäuden stehe ich auch heute noch mit Ehrfurcht.“ So wie damals, als er erstmals mit dem 24er-Bus von Moabit herüberkam, um sich als junger Plane Spotter die Nase an den Fenstern zum Flugfeld platt zu drücken.
Wenn Kärger über den ersten Verkehrsflughafen Berlins erzählt, erinnert das an alte Schwarzweißfotos. Von Fluggästen in Stola oder Anzug, die sich Propellermaschinen anvertrauen. Von US-Flugzeugen, die während der Luftbrücke dort landen, mit jubelnden Kindern und den Mietshäusern der Oderstraße als Kulisse.„Um die Ecke habe ich mir eine Wohnung gesucht. Wenn ich morgens das erste Flugzeug hörte, dachte ich: Alles in Ordnung!“
Auch Kärger hat gegen die Stilllegung Tempelhofs protestiert. Doch im Fall des nüchtern anmutenden Tegeler Flughafens rechnet er nicht mit einem Aufschrei. Einige Berliner werden murren, weil sie zum neuen Flughafen BER in Schönefeld länger unterwegs sind, glaubt er. Aber das sei es dann auch schon. Keine Demos, kein Volksbegehren wie 2008.
Der Flugkapitän nimmt seinen Koffer und geht zum Auto. Der Aufzug zum Parkplatz P 5 ist kaputt, seit Januar. „In Tegel wird nicht mehr viel repariert“, sagt Thomas Kärger. Es scheint ihn nicht zu betrüben.

Strecke: S Wannsee Bhf (Berlin) -> S Nikolassee (Berlin)
Gültig ab: 29.04.2012 08:00
29.04. (So) ca. 8:00 Uhr durchgehend bis vsl. 4.11. (So) 7:00 Uhr: Wannsee <> Nikolassee kein Zugverkehr mit S1, bitte die S7 nutzen Die Züge fahren: Nikolassee <> Oranienburg. Die Züge fahren nicht: Wannsee <> Nikolassee. Bitte nutzen Sie alternativ:Wannsee <> Nikolassee die S7. Gleisänderung: S1 nach Frohnau/Oranienburg fährt in Nikolassee von Gleis 1 (unterer Bahnsteig). Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter der Rufnummer 030 29743333. (bis vorauss. 04.11.12)
Strecke: S Buch (Berlin) -> S Blankenburg (Berlin)
Gültig ab: 17.05.2012 22:00
Vom 17.05. (Do) ca. 22:00 Uhr durchgehend bis 21.05. (Mo) ca. 1:30 Uhr: Ersatzverkehr mit Bussen Die Züge fahren: Blankenfelde <> Blankenburg und Buch <> Bernau. Bitte nutzen Sie alternativ:Blankenburg <> Buch den Ersatzverkehr mit Bussen, Bernau <> Südkreuz den Regional-Express RE3 (via Gesundbrunnen und Hbf), Bernau <> Hohenschönhausen <> Lichtenberg die OE 60. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter der Rufnummer 030 29743333. (bis vorauss. 21.05.12)
Strecke: S Köpenick (Berlin) -> S Ostkreuz (Berlin)
Gültig ab: 17.05.2012 22:00
Vom 17.05. (Do) ca. 22:00 Uhr durchgehend bis 21.05. (Mo) ca. 1:30 Uhr: kein Zugverkehr. Die Züge fahren: Erkner <> Köpenick im 10-Minutentakt. Sie fahren nicht zwischen Köpenick und Ostkreuz. Bitte nutzen Sie alternativ:
Köpenick <> Nöldnerplatz den Ersatzverkehr mit Bussen
Nöldnerplatz <> Ostkreuz die S5, S7, S75
Erkner <> Ostbahnhof RE 1
(VBB-Fahrausweise für den Teilbereich Berlin AB werden in der Linie RE 1 auf dem Abschnitt Berlin - Erkner anerkannt.)
Karlshorst <> Ostbahnhof RB 14
Ein Ersatzverkehr mit Bussen fährt auf 2 unterschiedlichen Linien:
Köpenick <> Nöldnerplatz im 10-Minutentakt (nachts im 30-Minutentakt)
Karlshorst <> Nöldnerplatz im 5-Minutentakt (nachts im 15-Minutentakt)
Zwischen S-Bf Wuhlheide und Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) besteht Ersatzverkehr mit einem Kleinbusim 20-Minutentakt (nachts im 30-Minutentakt).
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter der Rufnummer 030 29743333. (bis vorauss. 21.05.12)
| | Baustelle |
Abschnitt: in beiden Richtungen zwischen Wöhlertstr. und Habersaathstr.
Gültig ab: 11.12.2006 10:00
Baustelle, Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt (bis Ende 12/13)
| | Sperrung |
Abschnitt: stadtauswärts zwischen Budapester Str. und Joachimstaler Str.
Gültig ab: 27.05.2008 11:33
Baustelle, Fahrtrichtung gesperrt (bis Mitte 2012)
| | Sperrung |
Abschnitt: in beiden Richtungen zwischen Breite Str. und Spandauer Str.
Gültig ab: 18.05.2009 10:00
Baustelle, Straße vollständig gesperrt (bis 01/13)
