50 Jahre Mauerbau

EDITORIAL

Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, begann die DDR-Führung, ihre Bürger einzumauern. Berlin erinnert sich.  Von Uwe Vorkötter mehr...

FORSA

Eine Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung ergab: Vor allem Anhänger der Linkspartei rechtfertigen auch heute noch die Teilung der Stadt. Zwei Dritteln der unter 30-Jährigen sagt der 13. August dagegen gar nichts. Von Regine Zylka. mehr...

WIEDERSEHEN
Die Klasse 12c1 fünfzig Jahre später beim Klassentreffen 2011.

Im Jahr des Mauerbaus haben sie zusammen Abitur gemacht. 50 Jahre später sehen sich die Schüler des Ost-Berliner Gymnasiums Graues Kloster wieder – und erzählen, wie es ihnen ergangen ist. Von Thomas Leinkauf. mehr...

STADTBILD
Der Moritzplatz war einst eines der kommerziellen Zentren Berlins, heute ist er ein Verkehrsplatz.

Die Mauer war nicht nur ein unmenschliches Bauwerk, sie ist auch das städtebauliche Trauma Berlins. Von Nikolaus Bernau. mehr...

MAUERBAU
Arbeiter erhöhen die Sektorensperre an der Bernauer Straße in Berlin 1961.

Als die DDR 1961 die Berliner Mauer baute, war der westdeutsche Geheimdienst BND längst im Bilde. Von Andreas Förster. mehr...

LEITARTIKEL
Eine Frau besichtigt in Berlin an der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Strasse Bilder von Opfern. Am Samstag vor 50 Jahren riegelte das DDR-Regime den sowjetisch besetzten Ostteil Berlins mit dem Bau der Mauer ab.

Aus Respekt vor den Vielen, die in der DDR litten, besonders vor den 1000 Mauertoten, darf der Versuch, sie als Kollateralschäden angeblicher DDR-Friedenssicherung 1961 zu demütigen, keinen Erfolg haben, meint Thomas Rogalla Von Thomas Rogalla. mehr...

MEDIEN
Titelseite der Berliner Zeitung vom 14. August 1961

Mauerbau: Wie Neues Deutschland und Berliner Zeitung berichteten Von Björn Wirth. mehr...

VERANSTALTUNGEN
24 Mauerbilder sind bis zum 28. August an elf Orten in Berlin zu sehen. Sie zeigen, wie hier am Kapelle-Ufer, wo die Mauer war und wie die geteilte Stadt aussah.

Mit den Opfern der Grenze, der Zerrissenheit der Stadt und den Schicksalen der Menschen auf beiden Seiten beschäftigen sich viele Veranstaltungen zum Jahrestag. Von Anne Vorbringer. mehr...

ZEITGESCHICHTE
Die Zeit der deutschen Teilung war auch eine Zeit des Briefeschreibens. Über 6 000 solcher Zeitzeugnisse hat das Museum für Kommunikation an der Leipziger Straße archiviert. Weitere Spenden werden gerne entgegengenommen. Ab Montag ist ein Teil dieser einzigartigen Sammlung auch via Internet zugänglich unter:

Das Museum für Kommunikation sammelt „Briefe von drüben“ – sie enthalten auch geheime Botschaften. Von Andrea Beyerlein. mehr...

AUSSTELLUNG
Der erste Defa-Film: „Die Mörder sind unter uns“ (1946), mit Hildegrad Knef und Ernst Wilhelm Borchert.

Zum Mauer-Gedenken: Eine Ausstellung erinnert an die Zeit- und Filmgeschichte der DDR. Von Ralf Schenk. mehr...

MAUERSPUREN
Rarität: Der Wachturm nahe der Puschkinallee diente einst als Führungsstelle, heute werden dort Ausstellungen gezeigt. Von 186 Wachtürmen und 31 Führungsstellen existieren heute nur noch drei.

Es gibt sie überall in der Stadt – Spuren der einstigen Mauer. Wer sie entdecken will, muss aber genau hinschauen. Von Sabine Deckwerth und Benedikt Paetzholdt. mehr...

HISTORIE
Der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, auf der internationalen Pressekonferenz am 15.06.1961 im Haus der Ministerien in Ost-Berlin. Hier fiel sein berühmter Satz Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten, der nur wenige Wochen später durch den Beginn des Mauerbaus ad absurdum geführt wurde.

Die in den vergangenen Jahren in den ehemaligen Parteiarchiven in Moskau und Berlin zutage geförderten Dokumente belegen, dass die Initiative für das Sperrwerk vor allem vom SED-Chef Walter Ulbricht ausging. Von Bert Hoppe. mehr...

INTERVIEW
1922 in Treffurt (Thüringen) geboren 1942 bis 1945 erst Soldat, dann Rüstungsarbeiter 1945 bis 1960 Journalist, u. a. bei der Berliner Zeitung und dem RIAS 1960 bis 1966 Senatssprecher in West-Berlin und enger Vertrauter des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt, in dieser Zeit entwickelt er die Politik des „Wandels durch Annäherung“. 1969 bis 1974Staatssekretär im Kanzleramt und Brandts persönlicher Unterhändler für die Ostverträge 1976 bis 1981Bundesgeschäftsführer der SPD 1984 bis 1994 Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg Von 1972 bis 1990 gehörte Bahr dem Bundestag an

Er war gerade beim SPD-Parteitag, als der Anruf aus Berlin kam: „Kommt zurück, die sperren den Ostsektor ab!“ Egon Bahr im Gespräch mitDamir Fras und Holger Schmale über die Tage des Mauerbaus. mehr...

MEDIEN
Die Titelseite der Frankfurter Rundschau am 14. August 1961.

Tag der Extrablätter: Der Mauerbau in den Westmedien. Von Ernst Elitz. mehr...

IM SCHATTEN DER MAUER
Hinter ihnen verlief die Mauer. Gitta Heinrich und ihre Enkelin Jenny vor dem Jagdschloss Glienicke.

Gitta Heinrich ist wahrhaftig im Schatten der Mauer aufgewachsen. Sie verlief direkt durch den Garten ihres Elternhauses. An den Folgen leidet sie noch heute. Von Sebastian Höhn. mehr...

Galerie
Interaktiv
Kolumne

Täglich erzählen unsere Lokalreporter Anekdoten aus dem Nachtleben in der Hauptstadt. mehr...

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