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Altorientalisten sehen Syriens Kulturschätze in Gefahr

Aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs in Syrien befürchten Orientforscher den Verlust jahrtausendealter Kulturgüter. „Durch die Gefechte sterben unzählige Menschen, und auch ihre 5 000 Jahre alte Kultur geht verloren, zu der die ältesten Texte der Menschheit gehören“, sagte der Münsteraner Altorientalist Hans Neumann. Auch viele Syrer litten unter dem Raubbau an der orientalischen Geschichte und damit der Identität ihres Landes. Sie seien stolz auf historische Welterbe-Stätten wie Aleppo, Damaskus und Palmyra. Die Unesco hatte syrische Stätten jüngst auf die Liste des bedrohten Welterbes gesetzt. Verlässliche Informationen über deren Zustand gebe es kriegsbedingt derzeit nicht. (epd)


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