16.12.2011

Ratgeber 2012: Was Sie beim Riestern beachten müssen

Von Eva Roth
Die Riester-Rente ist nicht immer die beste Anlageform.
Die Riester-Rente ist nicht immer die beste Anlageform.
Foto: dapd

Vergleiche zeigen: Ein Riester-Vertrag ist trotz aller Zuschüsse nicht immer die bessere Lösung. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und geben Hinweise für mehr Durchblick auf dem chaotischen Riester-Markt.

Der chaotische Riester-Markt ist für Bürger eine Zumutung. Aber es nützt ja nichts: Verbraucher müssen sich entscheiden, ob sie riestern oder nicht. Diese Zeitung hat Verbraucherschützer und unabhängige Experten gefragt, was Bürger beachten sollten. Weil die meisten Riester-Sparer Versicherungen abschließen, haben wir uns auf diese Anlageform konzentriert.

Seite 2: Lohnt sich die Riester-Rente immer?

Antworten rund um die Riester-Rente 2012
Was sich ändert

Mindestens 60 Euro pro Jahr müssen Riester-Sparer künftig in einen Vertrag einzahlen. Entweder auf einen Schlag oder monatlich fünf Euro. Bislang war es möglich, Riester-Verträge zu führen, ohne selbst Geld einzubezahlen. Diese sogenannten Nullverträge oder „Hausfrauen-Verträge“ sind vom Gesetzgeber zum neuen Jahr abgeschafft worden. Das betrifft vor allem Ehepartner von Erwerbstätigen. Diese hatten es bislang angenehm: Ohne selber Geld einzuzahlen, erhielten sie die vollen staatlichen Zulagen, also 154 Euro Grundzulage sowie – falls Kinder vorhanden – die Kinderzulage.

Das ändert sich 2012

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