Arbeitsrecht

Pausenzeit

Die Belastung von Beamten der Berufsfeuerwehr ist durch eine Verdoppelung der gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten bereits ausgeglichen. (Az. 2 A 11356/11.OVG)  mehr...

Schwangerschaft
Schwangerschaft: Symbolfoto.

Eine schwangere Frau schloss einen Aufhebungsvertrag mit ihrem Arbeitgeber. Unter den gegebenen Umständen scheiterte die Verhängung einer Sperrzeit für ihr Arbeitslosengeld. (Az. S 31 AL 262/08) mehr...

Arbeitsrecht
Symbolfoto: Eine Frau am Arbeitsplatz im eigenen Heim.

Inzwischen erledigen etwa 15 Prozent der Arbeitnehmer ihre Arbeit von zu Hause aus. Soll der Arbeitgeber verpflichtet werden, die Kosten zu übernehmen, muss dies vertraglich oder in einer Betriebsvereinbarung klar geregelt sein.  Von Norbert Pflüger. mehr...

Anzeige
Dachdecker
Symbolfoto: Dachdecker bei der Arbeit.

Bösartige Hautveränderungen bei einem Dachdecker sind nach Auffassung des Sozialgerichts in Aachen als Berufskrankheit anzuerkennen. (Az. S 6 U 63/10) mehr...

Arbeitszeitgesetz
Symbolfoto

Wer arbeitet, braucht Pausen. Rauchen oder Kaffeeholen inklusive. Der Arbeitgeber muss die Arbeitszeitunterbrechungen weder dulden noch bezahlen.  Von Peter Groll. mehr...

Schwangerschaft

Ist eine Arbeitnehmerin nicht befördert worden, weil sie schwanger ist, kann das für den Arbeitgeber teuer werden. Denn dann hat die Frau unter Umständen einen Anspruch auf Entschädigung. Gegebenenfalls muss der Arbeitgeber beweisen, dass die Schwangerschaft nicht maßgeblich war, sagt ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Berlin-Brandenburg (Az.: 3 Sa 917/11). mehr...

Trinkgeld
On Top: Das Trinkgeld zählt nicht zum Arbeitsentgeld. Entsprechend kann der Arbeitgeber nicht darüber verfügen.

Mitarbeiter in gastronomischen Betrieben dürfen ihre Trinkgelder behalten. Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz in Mainz (Az.10 Sa 483/10) kann der Arbeitgeber nicht einseitig festlegen, dass die Trinkgelder in eine Gemeinschaftskasse eingezahlt werden. Ebenso wenig kann er die Aufteilung des Trinkgeldes unter dem Personal dadurch erzwingen, dass er dem Mitarbeiter verbietet, selbst bei den Gästen zu kassieren. mehr...

Abmahnung
Besiegelt: Vor dem Urlaubsantritt immer erst den Arbeitgeber zustimmen lassen.

Ohne Zustimmung des Arbeitgebers angetretener Urlaub kann grundsätzlich eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Ob diese Maßnahme angemessen ist, hängt jedoch auch von den Umständen des Einzelfalls ab, wie die Richter des Arbeitsgerichts Krefeld im Rahmen eines Vergleichs betonten (AZ: 1 Ca 960/11). mehr...

Zweitjob
Verwandlungskünstler: Tagsüber ein Job am Schreibtisch und nachts ein Zweitverdienst als Entertainer: Wer zwei Jobs auf einmal macht, sollte sich gut mit seinem Chef absprechen. Sonst kann es Ärger geben.

Zweigleisige Berufsmodelle sind längst keine Seltenheit mehr. Immer mehr Beschäftigte haben einen Zweitjob. Das ist nicht nur stressig, sondern kann auch arbeitsrechtliche Probleme geben. Wer sichergehen will, fragt den Arbeitgeber am besten immer um Erlaubnis. Von Tobias Schormann. mehr...

Kündigung

Wird ein Arbeitnehmer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren verurteilt, kann der Arbeitgeber kündigen. Denn der Arbeitnehmer kann seiner Leistungspflicht aus dem Arbeitsvertrag nicht mehr nachkommen, urteilte das Bundesarbeitsgericht. mehr...

Rosenkrieg am Arbeitsplatz
Ruhe bewahren: Ob die Kündigung in der ausgehändigten Form durchsetzbar ist, bleibt zu klären. Kopflose Schlammschlachten helfen hier nicht weiter.

Kündigungen sorgen oft für böses Blut. Mehr als die Hälfte aller Prozesse vor deutschen Arbeitsgerichten drehen sich um dieses Thema. Streit gibt es oft um die Gründe für die Kündigung. Denn einfach rausschmeißen dürfen Arbeitgeber niemanden. Von Andreas Heimann. mehr...

Probezeit
Faustregel: Die Probezeit dauert bei einfachen Tätigkeiten üblicherweise bis zu drei Monate, bei höherwertigen Tätigkeiten bis zu sechs Monate.

Wie lange die Probezeit dauert, ist individuell geregelt: Doch länger als sechs Monate müssen Arbeitnehmer sich eigentlich nie bewähren. In dieser Zeit haben die Neueinsteiger keinen Anspruch, Urlaub zu nehmen. Ohne Rechte sind sie aber nicht. Von Aliki Nassoufis. mehr...

Einstellung auf Zeit
Bindung auf Zeit: Eine Befristung ohne Sachgrund ist maximal für zwei Jahre zulässig. Danach winkt Arbeitnehmern die unbefristete Festanstellung - oder die erneute Jobsuche.

Berufsanfänger haben sich längst daran gewöhnt, dass sie nicht mehr von einer unbefristeten Festanstellung ausgehen können. Die ist selten geworden. Junge Arbeitnehmer müssen vielmehr mit befristeten Arbeitsverträgen vorlieb nehmen. Doch die hat ihre Grenzen.  Von Kristin Kruthaup. mehr...

Zigarettenpause
Verqualmte Büros waren gestern: Heute müssen rauchende Mitarbeiter vor die Tür - und Zigarettenpausen nachgearbeitet werden.

Die Nichtraucher im Betrieb atmen auf. Raucher haben am Arbeitsplatz wirklich schlechte Karten: Wenn es gut für sie läuft, dürfen sie noch draußen vor der Tür qualmen. Zwar haben auch Raucher Rechte - aber viele sind es nicht. Von Marc Herwig. mehr...

Streikrecht
Auch Lehrer mit Beamtenstatus sollen ihre Arbeit im Streik niederlegen können, ohne Sanktionen und Verweise zu riskieren.

Das Verwaltungsgericht Kassel hat in seinem Urteil der Klage einer verbeamteten Lehrkraft stattgegeben und die gegen den Kläger verhängte Missbilligung für nicht rechtmäßig erklärt (AZ: 28 K 1208/10.KS.D). Die Sanktionierung verstoße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und entspreche nicht der jüngeren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Auch ein Verstoß gegen deutsches Verfassungsrecht liege nicht vor. mehr...

Gehaltsverhandlung
Mehr Geld vom Chef: Besonders Frauen tun sich bei Gehaltsverhandlungen oft schwer. Wer seine Leistungen benennen kann, macht es sich leichter.

Über Geld spricht man nicht, heißt es oft. Laut Umfragen würden 40 Prozent aller Berufstätigen mit ihren Kollegen niemals über Geld sprechen. Daher fällt es vielen auch schwer, mit dem Chef zu sprechen und über ihr Gehalt zu verhandeln. Um in der Gehaltsverhandlung punkten zu können, sollten Arbeitnehmer ihre Leistungen dokumentieren können. mehr...

Landesarbeitsgericht München
Das Symbolfoto zeigt das Landesarbeitsgericht in Hamm.

Trotz erheblicher qualitativer Fehler eines Arbeitnehmers ist eine Kündigung nur nach ausgiebiger Dokumentation gerechtfertigt. Die Leistungspflicht sei nicht starr, sondern dynamisch und orientiere sich an der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers. Ein objektiver Maßstab sei nicht anzusetzen. Eine Kündigung setzte grundsätzlich voraus, dass die „Durchschnittsleistung“ der vergleichbaren anderen Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum vom Arbeitgeber dokumentiert wird. mehr...

Aufhebungsvertrag
Arbeitnehmer sollten gründlich prüfen, ob ein Aufhebungsvertrag für sie wirklich die beste Option ist.

Baut ein Unternehmen Stellen ab, sollten Arbeitnehmer nicht vorschnell einen Aufhebungsvertrag unterschreiben. Auch wenn es schwerfällt: «Arbeitnehmer sollten grundsätzlich die Nerven bewahren und nichts ohne Rechtsbeistand unterschreiben», rät ein Experte. mehr...

Neueste Bildergalerien Karriere
Anzeige
Anzeige
Facebook
Berliner-Zeitung.de auf Facebook
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute: Alle Kinos:
Arbeitslosengeldrechner
Wie viel Arbeitslosengeld steht Ihnen zu?
Bruttogehalt (jährl. Euro) Steuerklasse
Kinder Ja Nein Berechnen
Berliner Clubs
Anzeige