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1870: Metz ist eingeschlossen

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Vor 125 Jahren lieferten sich Deutsche und Franzosen erbitterte Kämpfe. Am 26. August 1870 war die Festung Metz fest eingeschlossen, nachdem alle Durchbruchsversuche gescheitert waren. Wie bei Vionville und Mars-la-Tour war es auch bei Gravelotte und St.-Privat zu für beide Seiten außerordentlich verlustreichen Schlachten gekommen. Allein nach der Erstürmung von St.-Privat verloren die preußischen Truppen 20 000 Mann. Nach der Kriegserklärung Frankreichs hatten die Deutschen am 4. August die Grenze überschritten und rasche Erfolge erreicht. In Lothringen stürmten preußische Truppen die Höhen von Spichern gegen die Streitkräfte Marschall Bazaines. Bereits am 6. August wurde Marschall de MacMahon gezwungen, das Elsaß zu räumen. Am 2. September kam es bei Sedan zur Entscheidungsschlacht: Kaiser Napoleon III. selbst geriet in Gefangenschaft, die Kapitulation war unausweichlich. Etwa 100 000 Gefangene und 418 Kanonen fielen den Siegern, wie Geschichsbücher melden, in die Hände. Damit war das Schicksal des französischen Kaiserreiches entschieden. Am 4. September wurde in Paris die Republik ausgerufen. +++

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