Unzertrennlich schienen Karl Marx und Friedrich Engels ein Vierteljahrhundert lang. Starr haben die überlebensgroßen Figuren aus ihrem Forum nach Osten zum Fernsehturm geblickt. Ungerührt von den Tausenden Touristen, die sich für ein Foto auf den Schoß von Marx gesetzt und die bronzene Statue an dieser Stelle ganz blankgewetzt haben.
Die Eintracht ist seit 2010 beendet, jedenfalls für kurze Zeit. Das Denkmal der beiden Ikonen des wissenschaftlichen Sozialismus wurde auseinandergenommen, weil es für die Verlängerung der U-Bahnlinie 5 in die nordwestliche Ecke des Marx-Engels-Forums nahe der Liebknechtbrücke versetzt wird. Emotionen? Nein, die verspüre er dabei nicht, sagt Friedrich Nostitz. Er war schon 1986 bei der Gestaltung des Forums für die technische Ausführung der Kunstwerke verantwortlich und überwacht auch jetzt, wie zunächst der stehende Engels von der Metallplatte gehoben wird.
Um Engels Kopf ist eine Decke gewickelt. Um Füße und Hände werden Gurte geschlungen und an einem Metallgerüst befestigt, damit sich die zwei Tonnen schwere Figur beim Transport nicht bewegen kann. Ein Trennschleifer wird angesetzt - kreischend laut - dann hebt der Kran die Figur an. "Wenn der Platz für den U-Bahnbau gebraucht wird, ist es ganz normal, dass das Denkmal verrückt wird", sagt Friedrich Nostitz. Auch Karl Marx wird seinen Platz verlassen: Heute um 13 Uhr wird er zusammen mit Engels 100 Meter entfernt wieder aufgestellt.
Am neuen Ort, nahe der Karl-Liebknecht-Straße, ist schon alles vorbereitet. Ein zehn Meter breites Relief aus bulgarischem Marmor steht bereits. Auch die beiden Bronzereliefs und die acht Stelen aus Edelstahl werden dorthin versetzt. "Es ist eine temporäre Neuinstallation, bei der die Künstler mitgewirkt haben", sagt Norbert Lehmann, der das U-5-Projekt koordiniert. Statt auf einem Rondell mit 60 Meter Durchmesser werden die Kunstwerke viel dichter an Marx und Engels herangerückt. Ende Oktober soll das Ensemble fertig sein.
Marx und Engels wechseln allerdings die Blickrichtung und werden künftig nach Westen zum Brandenburger Tor sehen. Das habe keinen tieferen Sinn, betonen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Und auch Nostitz sagt, es sei eine rein architektonische Lösung. Und die war mit Ludwig Engelhardt, der das Denkmal geschaffen und die künstlerische Leitung für das Forum hatte, vor dessen Tod besprochen worden.
Seit den 50er-Jahren gab es in der DDR Planungen für ein Marx-Engels-Denkmal. Dass die Figuren nach Osten schauten, liege auch daran, dass sie nicht auf die Rückseite des Palastes der Republik blicken sollten. Bis 2017 sollen Marx und Engels in ihrer neuen Ecke bleiben. Wenn der U-Bahnbau beendet ist, wird das Forum mit Rondell und Pflaster, Denkmal und Kunstwerken rekonstruiert. 600 000 Euro stehen insgesamt zur Verfügung. "Wir werden die Anlage im Original wieder herstellen", sagt BVG-Projektleiter Jörg Seegers. Und Marx und Engels blicken dann wieder nach Osten.

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||