Ein Bürokomplex mit einem hohen Zaun und dahinter eine riesige grüne Hecke, damit niemand hineingucken kann - so stellen sich Anwohner die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) an der Chausseestraße in Mitte vor. Vielen ist es egal, ob Geheimdienstler kommen oder andere, Hauptsache es passiert mal etwas in dem Kiez. Denn das Gebiet mit vielen Gewerbehöfen verödet seit Jahren. Wer es sich leisten kann, zieht weg, Läden und Büros stehen leer. Die wenigen Geschäftsleute rings um das ehemalige Stadion der Weltjugend erhoffen sich deshalb von dem BND-Neubau einen Aufschwung. "Das Gebiet hier wird auf jeden Fall aufgewertet", sagt Hans-Jürgen Klasen, Pächter der Tankstelle an der Habersaathstraße. Schon mit dem Bundeswehrkrankenhaus an der Scharnhorststraße habe man gute Erfahrungen gemacht. Auch Mehmet Yoruldu von der kleinen Kneipe "Zur Mella" verspricht sich mehr Kundschaft: "Wenn der BND herzieht, wird das Geschäft sicher belebt." Schließlich hätten auch Agenten Durst. Bis 2008 will der BND seine Zentrale von Pullach bei München nach Berlin verlegen. Die ersten tausend sind bereits im September in eine frühere US-Kaserne an den Gardeschützenweg in Lichterfelde gezogen. Weitere 4 000 Geheimdienstler sollen in den kommenden Jahren folgen. Doch das Gelände des ehemaligen US-Hauptquartiers an der Clayallee, das bisher für sie vorgesehen war, ist zu klein. Deshalb soll die neue Zentrale in Nähe des Regierungsviertels errichtet werden. Die Bauabteilung der Bundesvermögensverwaltung hat inzwischen einen Planungsauftrag erhalten. In den kommenden Wochen soll geprüft werden, wie die Sicherheitsanforderungen des BND erfüllt werden können und welche Neubauten auf der Brache möglich sind. Parallel zu den Planungen verhandeln das Bundeskanzleramt und der Senat über einen Grundstückstausch. Derzeit gehört das Sportgelände noch dem Land Berlin. Der Senat begrüßt den BND-Umzug nach Mitte und will ihn auf keinen Fall verhindern, wie Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) versicherte. Das Bezirksamt Mitte kritisiert jedoch die Pläne. "Durch die BND-Zentrale würde in der Innenstadt ein geschlossener Bereich mit höchsten Sicherheitsanforderungen entstehen", sagt Bürgermeister Joachim Zeller. Dem Senat wirft Zeller, der zugleich CDU-Landeschef ist, vor, kein Konzept für die Ansiedlung von Regierungseinrichtungen zu haben. Der Bund bemächtige sich immer mehr der Hauptstadt. Baustadträtin Dorothee Dubrau (Grüne) lehnt die BND-Zentrale ab. "Für das Gebiet sind Wohnungsbau, Sport- und Grünflächen vorgesehen." Der Bund habe andere "Grundstücke und leer stehende Gebäude ohne Ende". Ideen und Pläne wurden den Anwohnern schon viele vorgestellt. Nach dem Stadionabriss 1992 sollte eine große Olympia-Halle gebaut werden. Dafür fehlten erst der Grund und dann das Geld. Auch als Tivoli-Park sowie als Zirkus-Standort war das Gelände im Gespräch. Einzig ein Golfplatz mit 70 Abschlagplätzen, Beach-Volleyballfelder und ein Park des Sportartikelherstellers Nike sind entstanden. "Wenn der BND baut, ist das schade für unsere 350 Mitglieder. Uns war klar, dass wir nur vorübergehend bleiben können", sagt Jochen Kaynig, Betreiber der Driving Range. BERLINER ZEITUNG/GERD ENGELSMANN Warten auf den BND: Geschäftsleute, Anwohner und Gewerbebetriebe hoffen auf eine Aufwertung ihres Kiezes.

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 47:14 | 49 | ||
| 2 | B. Mönchengladbach | 36:13 | 46 | ||
| 3 | Bayern München | 49:14 | 45 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 50:28 | 44 | ||
| 5 | Werder Bremen | 37:36 | 36 | ||
| 6 | Bayer Leverkusen | 32:29 | 34 | ||
| 7 | Hannover 96 | 27:27 | 34 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 27:42 | 27 | ||
| 9 | VfB Stuttgart | 33:32 | 26 | ||
| 10 | 1899 Hoffenheim | 24:26 | 26 | ||
| 11 | Hamburger SV | 27:37 | 26 | ||
| 12 | 1. FC Nürnberg | 21:32 | 25 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 30:36 | 24 | ||
| 14 | 1. FC Köln | 30:43 | 24 | ||
| 15 | Hertha BSC Berlin | 25:37 | 20 | ||
| 16 | 1. FC Kaiserslautern | 16:28 | 18 | ||
| 17 | FC Augsburg | 20:37 | 18 | ||
| 18 | SC Freiburg | 27:47 | 18 | ||