Sein Markenzeichen ist der Turban. Man wird Chakall offiziell nie ohne einen leuchtenden Kopfwickel im Fernsehen oder auf Fotos erwischen. Malist der Turban aus gelbem Stoff, mal lila oder auch blau, so wie seine Augen. Auf seinen Weltreisen durch Afrika, Südamerika, Frankreich und die Türkei hat der portugiesische Starkoch die praktischen Vorteile einer gebundenen Kopfbedeckung kennengelernt. "So ein Turban schützt vor Hitze, Kälte, Nässe und Staub. Und das Wichtigste: in der Küche sorgt der Turban für die nötige Hygiene." Spitzenrestaurant in Lissabon Chakall ist viel rumgekommen in der Welt, er war in mehr als hundert Ländern, an vielen Orten hat er am Herd und in Restaurants gearbeitet. Er hat dort Köche kennengelernt, ihre Rezepte und Spezialitäten. Er kann sich in sieben Sprachen verständigen, in Lissabon gehört ihm ein Spitzenrestaurant und ein Catering Service, in Porto führt er ein italienisches Restaurant. Es gibt im portugiesischen Fernsehen eine Kochsendung mit Chakall, in Deutschland ist kürzlich sein Buch "Chakall kocht" mit 90 internationalen Rezepten erschienen. Darin steht, wie man ein Entenbrustfilet mit Mango und rosa Pfeffer brät, ein Ananas-Carpaccio mit Koriander und Ingwer zubereitet und welche Zutaten man für ein Schoko-Hähnchen braucht. Nun hat sich Chakall, der mit richtigem Namen Eduardo Andrés Lopez heißt, in Berlin niedergelassen. Er will ein wenig zur Ruhe kommen, sagt er, mit 38 Jahren nicht mehr so viel reisen, schon wegen seiner Frau und seinen drei Kindern, das älteste ist sieben. Die Kleinen sollen ihren Papa nicht nur aus dem Fernsehen kennen. Chakall lebt jetzt in Friedrichshain, er lernt jeden Tag fünf Stunden Deutsch und er bereitet sein großes Berliner Gastro-Projekt vor. In der Arminiusmarkthalle in Moabit wird Chakall mit drei Freunden im Februar einen Imbiss eröffnen, täglich wechselnde Gerichte wird es dort geben, alles frisch zubereitet, Pizza und Fingerfood. Chakall wird Kochshows veranstalten in der Markthalle, die sich ihrem neuen Konzept zufolge als Ort der Genussgastronomie etablieren will. Zu Chakalls Investorengruppe gehört auch Don Cali, Sänger der Berliner Band Culcha Candela. Die Männer um Chakall glauben an den Moabiter Aufschwung. Das sozial schwierige Wohngebiet rund um die Turmstraße werde sich in den kommenden Jahren sicher gut entwickeln, der Hauptbahnhof liegt nahe und der Spreebogen. Chakall soll die neue Kundschaft in die Markthalle ziehen. Ein Starkoch in Moabit. Chakall kam in Buenos Aires, Argentinien, zur Welt, lebte dort die ersten acht Jahre in einer argentinisch-libanesischen Familie. Seine Mutter war Köchin in einem Restaurant. Chakall studierte Journalismus, später schrieb er unter anderem Musikkritiken für das Musikmagazin Rolling Stone. Freunde gaben ihm wegen seiner vielen Reisen den Spitznamen Chakall. Der Schakal ist ein wildlebender Hund. Zurzeit ist Chakall mit einem Drehteam in China unterwegs. 15 Sendungen für das chinesische Fernsehen dreht er dort. Es geht ums Kochen. Leidenschaft und Improvisation Chakall sagt, er habe sich nach den vielen Jahren, die er unterwegs war, gewünscht, in Berlin zu leben. "Das ist die Stadt in Europa", sagt er. "Du kannst hier alles haben, überall essen gehen und du musst nicht viel dafür bezahlen." Chakall lobt die internationale Küche der Hauptstadt, die thailändischen Restaurants, die arabischen Geschäfte für Schawarma und Falafel, die italienischen Eisläden. Er wird die vielen Restaurants und die unbekannten Läden ausprobieren. Kochen ist für den Profikoch aus Portugal vor allem Leidenschaft und Improvisation. "Es geht eigentlich nur darum, gute Zutaten im richtigen Kontrast miteinander zu verbinden", sagt er. Chakall kocht selbst jeden Tag, am liebsten für seine Kinder, die essen gern Pizza und kneten den Teig. Chakall hört beim Kochen immer Musik, kochen und Musik gehören zusammen. In seinem Kochbuch empfiehlt er seine Lieblingsbands zu den Gerichten für die gute Laune. ------------------------------ Foto: In seinem Buch "Chakall kocht. Schnelle Rezepte für gute Laune" stellt der Koch 90 Rezepte vor, die etwa für Vielbeschäftigte, Verliebte und gute Freunde geeignet sind. Das Buch ist im Dorling Kindersley Verlag erschienen. Es kostet 19,95 Euro. Foto: Kommt jetzt öfter: Der portugiesische Starkoch Chakall eröffnet im Februar einen Imbiss in der Arminiusmarkthalle in Moabit.

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||