Die transmediale erweitert sich immer auch in den Stadtraum hinein und sorgt für Verwirrung auf den Berliner Straßen und Plätzen. Diesen Freitag kann man sich mit der franko-kanadischen Künstlerin Michelle Teran auf einen ganz besonderen Stadtspaziergang begeben. Einem, auf dem man sieht, dass man gesehen wird. Michelle Teran zapft die Überwachungskameras an, die an allen Ecken öffentliche wie private Räume beäugen. Der große Bruder beobachtet uns - und die kleine Schwester guckt zurück. Start des Rundgangs "Life: A User's Manual" ist am Freitag, 4. Februar, um 14 Uhr vor dem Haus der Kulturen der Welt. Frau Teran, können Sie uns zunächst erklären, wie Ihre Arbeit überhaupt funktioniert? Wie wird sichtbar, was wir eigentlich nicht sehen sollten? So kompliziert ist das gar nicht. Diese privaten Sicherheitssysteme funktionieren ja längst kabellos. Sie müssen nur einen Empfänger kaufen - hier in Deutschland gibt's die bei Conrad Elektronik, das habe ich schon gelernt -, und auf die Sendefrequenz der jeweiligen Kamera einstellen. Menschen überwachen ihre Anwesen und werden genau dadurch selbst sichtbar. Zumindest teilen Sie nun den Blick ihrer Kameras. Mein Monitor wird zu einem Spiegel dessen, was gerade passiert. So bringe ich zwei Systeme zusammen, die sich permanent überlagern, aber normalerweise nicht gleichzeitig erfahrbar sind: Das soziale System der Menschen auf der Straße und das virtuelle System dieser lokalen Sicherheitsnetzwerke. In Deutschland wird Ihre Arbeit zwangsläufig politisch wahrgenommen: Als Kritik an einer zunehmenden Kontrolle in öffentlichen Räumen. Das ist die einfachste Perspektive, eben weil sie so eindeutig ist: Die Polizei oder ein Sicherheitsdienst überwacht einen Ort, um ihn zu kontrollieren. Aber die Intentionen dieser Kameras und ihrer Betreiber sind divergenter, genauso wie ihre Bilder ganz verschieden sind. Ich bewege mich nun als Künstlerin im Stadtraum und mache diese unterschiedlichen Landschaften sichtbar. Was für Landschaften sehen Sie? Ich sehe, was den jeweiligen Betreibern dieser Kameras offensichtlich wichtig ist - und sehe damit auch Reflexionen bestimmter Geisteshaltungen. Denn die Bilder der Kameras liefern letztlich auch ein Bild der Menschen hinter diesen Kameras. Interview: Clemens Niedenthal

In unserer Verkehrsvorschau informieren wir Sie täglich über Staus, Sperrungen und Nahverkehrsstörungen in der Hauptstadt - bereits am Vortag, so dass Sie ihren Weg optimal planen können. mehr...

| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||