"Säubern, säuern, salzen." Viele werden sich noch an den Slogan des DDR-Fernseh-Fischkochs erinnern. Elf Jahre lang - immer dienstags kurz vor dem Sandmännchen - flimmerte "Der Tip des Fischkochs" über die Mattscheibe. Gespickt mit hilfreichen Ratschlägen rund ums Flossentier und raffinierten Rezepten, brachte Rainer Kroboth ein wenig Exotik in die DDR-Küche. Der letzte Fernsehkoch des DFF blieb dem Fisch bis heute treu. Demnächst will der 50jährige Brandenburger auch wieder auf Sendung gehen. Sein Vater, Rudolf Kroboth, hatte einst 1961 die beliebte Sendung aus der Taufe gehoben. "Er war der Werbeleiter der staatlichen Hochseefischerei und sollte den Leuten den Fisch schmackhaft machen und so für Absatz sorgen", erzählt der leidenschaftliche Fischkoch Rainer Kroboth. 1970 trat er in die Fußstapfen des Vaters, der nach einem Unfall gezwungen war, das Küchenstudio zu verlassen. Für weitere 55 Sendungen zog von nun an Kroboth Junior die Gräten vor die Kamera. Plötzlich verschwunden "Die Themenvorschläge mit Rezepten und Manuskripten haben wir immer selbst gemacht", sagt Kroboth. "Aber wenn gerade die Kühlhallen mit Barsch überfüllt waren, mußten wir in den nächsten Sendungen die Barsche anpreisen. Damit sie die loswerden." 1972 verschwand plötzlich "Der Tip des Fischkochs" von der Mattscheibe. Nach mehr als 700 Sendungen. Durch die neueingerichteten Fischereischutzzonen der Ostseeanliegerstaaten war es für die DDR schwierig, an den Fisch heranzukommen. "Das Geld für Fischereirechte fehlte und das Ministerium war der Meinung, die wenig verbliebenen Fische auch ohne Werbung loszuwerden", erklärt Rainer Kroboth. 1986 machte sich Rainer Kroboth selbständig, schreibt mehrere Kochbücher und veranstaltete Schaukoch-Abende in Ferienheimen. Immer mit dabei, seine "Schatztruhe", gefüllt mit einigen wertvollen Exemplaren seiner 2 000 Kochbücher zählenden Sammlung. Seine ältesten Raritäten: Das Kochbuch von 1676 mit einem Haarwuchsmittel-Rezept und das "Frauenzimmer-Lexikon" von 1773, das auch eine Anleitung zur Herstellung eines Liebestrunks enthält. Kroboth verstand, die Zuschauer mit solchen Rezepturen zu unterhalten. Doch nach der Wende gab es plötzlich keine Ferienheime mehr und er stand ohne Publikum da. Interesse bekundet Heute arbeitet der beliebte Koch wieder als Fischzubereiter auf dem "Forellenhof Zobel" in Eberswalde. Er verwöhnt die Gäste, die ihre Forelle auch vorher angeln können, mit seinen Kreationen. Vom einfachen Häckerlebrot (neun Mark) bis zum exotischen Heilbuttfilet mit Curry-Banane in Honigbutter (17,40 Mark) stellt er hier seine Künste unter Beweis. Einen Lieblingsfisch hat er nicht, aber besonders gern ißt er Fischfilet in einer Ei-Sahne-Tomatenhülle. Vielleicht können wir Rainer Kroboth demnächst wieder mit seinem Spruch "Säubern, säuern, salzen" auf dem Bildschirm begrüßen. Er plant ein Comeback als Fernseh-Fischkoch. Gemeinsam mit der Jazzsängerin Pascale von Wroblewsky werden im März zwei Pilotfilme in eigener Regie abgedreht. Interesse an der Kochsendung "Pascale und Rainer" wurde bereits von verschiedenen Sendern signalisiert. +++

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||