SPANDAU. Wer beim Sonnenbaden im Park Durst bekommt oder Appetit auf ein Eis, muss entweder zur mitgebrachten Kühltasche greifen oder sich in Parknähe einen Laden suchen. Berlins öffentliche Grünanlagen sind per Gesetz für Händler tabu. In Spandau wird jetzt der Verkauf von Snacks und Erfrischungen in drei öffentlichen Grünanlagen erlaubt: auf den Spektewiesen, im Wröhmännerpark und an der Scharfen Lanke. "Wir wollen dort Ausnahmegenehmigungen für Händler erteilen, weil es seit Jahren eine Nachfrage gibt, aber nur eine geringe Restaurant- und Imbissdichte", sagt die Leiterin des Natur- und Grünflächenamtes, Elke Hube. Derzeit werden zwei Bewerber als sogenannte fliegende Händler geprüft. Schon in der nächsten Woche könnte der Verkauf beginnen. Angeboten werden dürfen Erfrischungsgetränke, Eis und Snacks wie Schokoriegel oder Brezeln. Alkohol, warme Speisen oder frisch Gegrilltes sind verboten. Verkauft werden darf zudem nur aus nichtmotorisierten Gefährten, die samt Ladung nicht schwerer als 300 Kilo sein dürfen. "Wir wollen, dass die Parkwege geschützt werden", sagt die Amtsleiterin. Möglich seien Eiswagen, Schubkarren oder Fahrradanhänger mit Kühlbox. Für die amtliche Genehmigung, die zunächst bis Oktober dieses Jahres befristet ist, müssen die Händler zwischen 46 und 192 Euro bezahlen. Dazu kommen dann noch monatliche Gebühren von 50 bis 100 Euro - je nachdem, ob aus einem Bauchladen heraus oder aus einem Fahrzeug verkauft wird. Spandau ist der einzige Bezirk, in dessen Parks Händler legal unterwegs sein werden. Alle anderen Bezirke stehen dem Projekt reserviert gegenüber. In Friedrichshain-Kreuzberg hat man keine guten Erfahrungen mit fliegenden Händlern gemacht, sagt Bürgermeister Franz Schulz (Grüne). "Wir hatten in der Saison 1995/1996 im Viktoriapark und im Görlitzer Park je einen mobilen Eishandel per Fahrrad genehmigt. Daraus wurden schließlich ein Auto mit Campinganhänger sowie weitere, illegale Verkäufer." Probleme mit dem Müll Auch in Pankow, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick hält man das Spandauer Projekt für keine gute Idee. Genehmigungen für Händler in Parks gibt es dort gar nicht oder nur im Zusammenhang mit Traditionsfesten, wie dem Hafenfest in Treptow. "Wir wollen die Grünanlagen frei halten von Kommerz", heißt es im Grünflächenamt von Treptow-Köpenick. "Fliegende Händler sind ein nettes Thema für den Urlaubsstrand, aber nicht für unsere Grünanlagen, die zur Erholung da sind", sagt der für den Naturschutz zuständige Stadtrat von Steglitz-Zehlendorf, Uwe Stäglin (SPD). Aus anderen Gründen für nicht erforderlich hält man die Händler in Mitte. "In vielen Parks im Zentrum wie im Großen Tiergarten und im Regierungsviertel gibt es eine gut gehende Sommergastronomie", sagt Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD). Und wer sich in Grünanlagen etwa in Wedding sonne, habe nur einen kurzen Weg über die Straße bis zum nächsten Imbiss. Kein Bedarf für fliegende Händler sieht man auch in Charlottenburg-Wilmersdorf. In den meisten Anlagen gebe es Kioske oder Cafés, sagt Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte (SPD). "Und im Preußenpark müssen wir ohnehin ständig kontrollieren, dass die Community der Thailänder, die dort ihren Treffpunkt hat, nur für den Eigenbedarf kocht. Einen gewerblichen Verkauf von Essen wolle man auch aus hygienischen Gründen nicht haben. Aus ganz praktischen Gründen ist man in Reinickendorf gegen den Handel in Parks. Baustadtrat Frank Balzer (CDU): "Es ist ein Geschäft zu Lasten unserer Mitarbeiter, die dann den ganzen Müll aufsammeln müssen." Das Problem mit dem Abfall will man in Spandau vertraglich regeln, wie Amtsleiterin Elke Hube sagt. "Es wird vereinbart, dass die Händler ihre Kunden dazu anhalten, Verpackungen nicht liegen zu lassen." So könnten die Händler selbst Müllsäcke für den Abfall mitbringen. ------------------------------ Grafik: In drei Spandauer Parks könnten demnächst Snacks verkauft werden.

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||