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Unglücksursache unklar: Stern-Fotograf bei Unfall getötet

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Der Hamburger Fotograf Kai-Uwe Degenhardt ist bei einem Verkehrsunfall in Nordbrandenburg am Donnerstag abend ums Leben gekommen. Seine Begleiterin, die Degenhardts Fotostudio leitet, wurde mit schweren Verletzungen in das Berliner Urban-Krankenhaus gebracht. Der 38jährige Degenhardt war gegen 20.30 Uhr auf der Bundesautobahn 24 in Richtung Berlin zu einem Termin unterwegs. Am Autobahndreieck Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) kam er mit seinem Saab plötzlich von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen die Mittelleitplanke und fuhr in eine Baustelle. Dort stieß das Fahrzeug gegen einen Bagger. Autofahrer alarmierten die Polizei und die Feuerwehr. Die Beamten mußten das verunglückte Paar aus dem Auto herausschneiden. Kai-Uwe Degenhardt konnte nur noch tot geborgen werden. Die Ursache für den Unfall ist noch nicht bekannt. Während der Bergungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Autobahn. Kai-Uwe Degenhardt arbeitete bei der Hamburger Fotoagentur "Focus". Bekannt wurde der 38jährige durch Fotos von Prominenten, die häufig in der Zeitschrift "Stern" erschienen. Doch auch für andere Magazine fotografierte Degenhardt. In den vergangenen Monaten war der Fotograf von der SPD für die Werbung im Wahlkampf engagiert worden. Degenhardt hinterläßt eine Ehefrau. (ls., kzi)

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