In den Personalabteilungen deutscher Unternehmen landen nach Ansicht von Experten immer mehr geschönte Bewerbungen. Ein Grund dafür ist demnach die Tatsache, dass der Anteil der E-Mail-Bewerbungen stark zugenommen hat. Doch wer trickst, tut sich damit keinen Gefallen. "Im Computer kann man durch Scanner und Grafikprogramm mit einfachsten Mitteln Zeugnisse manipulieren", sagt der Geschäftsführer der Horizont Personalberatung, Thomas Hoffmann. Personalberater Hans-Christian von Stosch von der Gesellschaft Dr. Heimeier & Partner berichtet, häufig werde bei Lebensläufen getrickst. "Oft werden nur Jahreszahlen angegeben, aber keine Monate. So wollen viele Lücken im Lebenslauf vertuschen." Auch Bewerbungsberater Christian Püttjer von der Agentur Püttjer & Schnierda weiß, dass viele bei Bewerbungen über das Internet ungenaue Angaben machen. Er vermutet, dass "viele sich dadurch möglichst viele Chancen offen halten wollen". Erreichen würden diese aber das Gegenteil: "Wer kein Profil zeigt und keine Individualität aufblitzen lässt, ist raus." Dies gelte beim Ausfüllen von Formularen, die immer mehr Unternehmen auf ihre Internet-Seiten stellen, wie bei Bewerbungen per E-Mail. Die Online-Expertin des Berliner Büros für Berufsstrategie, Elisabeth Matthes, sagt, Formulare würden oft ungenau ausgefüllt, weil viele glaubten, das Internet verberge Schlampereien: "Viele glauben, sie befänden sich im Niemandsland." Aber Schummeleien lohnen nicht, warnen die Experten. "Spätestens zum Vorstellungsgespräch fordern wir schriftliche Unterlagen auf Papier an, und dann kommt alles heraus", sagt Personalberater Hoffmann. Ähnlich argumentieren viele Firmen. Kurz und präzise "Bei Auswahlgesprächen würden wir Tricksereien herausfinden", sagt ein Sprecher des Elektronik-Konzerns Philipps. Eine Sprecherin der Dresdner Bank betont: "Jeder sollte wissen, dass es sich bei geschönten Dokumenten um Urkundenfälschung handelt." Fliege diese auf, lasse "das spätere Jobverhältnis keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr zu." Statt Zeit fürs Schummeln zu verschwenden, rät Bewerbungsberater Püttjer Arbeitssuchenden, ihre Energie für eine präzise Bewerbung zu nutzen. Wichtig sei besonders, im Anschreiben einen konkreten Adressaten anzusprechen. Denn durch schlampige Arbeit könne man sich schnell aus dem Rennen katapultieren: "Online-Bewerbungen werden oft als Instrument zum Aussortieren gebraucht." Von interessant erscheinenden Kandidaten würden meist weitere Unterlagen angefordert. Auch Personalberater Hoffmann sagt, Bewerbungsformulare auf Internet-Seiten der Firmen würden häufig "nur für den ersten Kontakt verwendet". Der Anteil der Bewerbungen über das Internet ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Bei den Elektronik-Konzernen Siemens und Philipps kommen 60 Prozent der Stellengesuche online an; vor wenigen Jahren war der Anteil dagegen noch verschwindend gering. Personalberater von Stosch glaubt, dass in fünf Jahren nur noch Bewerbungen über das Internet geschickt werden. Die Zeit der Offerten auf Papier sei dann vorbei: "Online ist einfach der bequemere Weg." Bewerbungsberater Püttjer sieht das anders. "Bewerbungen haben einen hohen Nasenfaktor. Die Firmen wollen etwas über die Persönlichkeit des Bewerbers wissen, und darüber sieht man online viel weniger - allein weil die Handschrift nicht zu erkennen ist." Der Siemens-Sprecher glaubt gar, Bewerbungen über das Internet hätten ihre beste Phase schon hinter sich: "Die Zeiten der New Economy, wo man mit einer kurzen E-Mail quasi einen Kontrakt unterzeichnet hat, sind vorbei." Frage des Formats // Bewerbungen über das Internet sollten Jobanwärter genau so sorgfältig schreiben wie solche auf Papier, sagen Experten. Besonders wichtig sei es, den zuständigen Ansprechpartner im Unternehmen zu ermitteln und als Adressaten direkt anzusprechen. Die allgemeine Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" signalisiere fehlendes Interesse. Wichtig sei bei Bewerbungen per E-Mail, sich vorab zu erkundigen, welche Datei-Formate bei Anhängen, etwa einem Lebenslauf gewünscht sind. Außerdem solle das Anschreiben kurz und präzise sein und auf Aufgaben in der gewünschten künftigen Position eingehen. IMKE TROSTBACH

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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||