Wo finde ich den Bußgeld- und Punktekatalog?
Auf den Webseiten des Bundesverkehrsministeriums sowie bei Automobilclubs und Versicherern als Service wird der Bußgeld- und Punktekatalog im Internet angegeben und lässt sich leicht finden.
Foto: dpa
Geblitzt in der Probezeit? Und jetzt?
Ab 21 km/h wird eine Nachschulung angeordnet. Die Probezeit wird dann von zwei auf vier Jahre verlängert. Auch wer zweimal mit einer geringeren Geschwindigkeit während der Probezeit geblitzt wird, muss zur Nachschulung und bekommt eine Probezeit-Verlängerung.
Foto: dpa
Kann man Einspruch einlegen?
Ja, innerhalb von zwei Wochen und am besten per Fax oder Einschreiben. Der Einspruch braucht zunächst keine Begründung zu enthalten. Er wird an das zuständige Amtsgericht weitergeleitet. Dann kommt es gegebenenfalls zur Verhandlung.
Foto: dpa
Was kostet anwaltlicher Beistand?
Die Kosten richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Lässt sich die Angelegenheit außergerichtlich regeln, liegen die kosten zwischen 400 und 600 Euro. Kommt es zur Verhandlung, wird es teurer.
Foto: dpa
Kann ich andere Leute als Fahrer angeben
Ja, aber die Polizei wird ermitteln und Ihre Angaben prüfen. Sollten Sie gelogen haben, kann eine Geld- oder Freiheitsstrafe drohen.
Foto: dpa
Ich denke, das Messgerät war kaputt
Sie können Einspruch einlegen, müssen dann aber vor Gericht belegen, dass Sie fälschlicherweise geblitzt wurden. Das ist sehr schwierig.
Foto: dpa
Wann droht der sogenannte Idiotentest?
Die MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) droht, wenn die Fahrerlaubnis wegen 18 und mehr Punkten in Flensburg entzogen worden ist. Nach einem halben Jahr kann man beantragen, dass die Fahrerlaubnis erneut erteilt wird. Dann muss man sich untersuchen lassen.
Foto: dpa
Tipps für geblitzte Temposünder
Ab wann droht eine Strafe?
Die Art und Höhe der Strafe richtet sich nach der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung und ob sie innerorts oder außerhalb geschlossener Ortschaften begangen wurde. Bis 20 km/h gibt es ein Verwarngeld. Darüber drohen Bußgelder, Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister und Fahrverbote. Das Punktesystem soll laut Medienberichten bald reformiert werden.
Foto: dpa
Auto
Auto
Auto
Auto
Auto
Auto
Weitere Meldungen zur Galerie
Bußgeldkatalog
Sie telefonieren, missachten rote Ampeln und fahren Schlangenlinien. Doch auch Fahrradfahrern, die gegen die Verkehrsregeln verstoßen, drohen Konsequenzen. Die Sanktionen reichen vom Verwarngeld bis zum Entzug des Führerscheins. mehr...
Verrückte Blitzerfotos
Radarfallen fotografieren nicht nur Temposünder und sorgen damit für Ärger. Sie halten auch fest, wenn Tiere schneller sind, als die Polizei erlaubt, oder menschliche Spaßvögel in albernen Posen und Verkleidungen vorbeifahren. mehr...
Verrückte Ausflüchte
Wer möchte schon gerne einen Fehler bei einem Unfall eingestehen? Da schiebt man die Schuld doch lieber auf tote Tiere, die aus Bäumen fallen oder Telegrafenmasten, die sich unaufhaltsam dem Kühler nähern – Ausweichen zwecklos. mehr...
Verkehrszentralregister in Flensburg
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer plant einen Umbau des Punktesystems für Autofahrer zu einem neuen „Fahreignungsregister“. Es wird dann nur noch Einträge in der Kategorie 1 oder 2 Punkte geben. Bereits ab acht Punkten ist der Führerschein weg. Von Timot Szent-Ivanyi. mehr...
Radarfalle
Man rollt flott im fließenden Verkehr oder gar allein auf linker Spur dahin – und ist schnell etwas zu flott. Einen roten Blitz später weiß der Temposünder, was er getan hat. Er wurde erwischt. Doch was passiert jetzt? mehr...