18.02.2012

Navi, Parkplatzsuche & Co.: Die besten Apps für Autofahrer

Apps für das iPhone helfen Autofahrern inzwischen in jeder Lebens- und Straßenlage. Foto: Hersteller

Ob Navigation, Mitfahrer-Suche oder Blitzerwarner – inzwischen gibt es Tausende praktischer Apps für Apples Kult-Handy iPhone, die das Autofahrer-Dasein entspannter, unterhaltsamer und zum Teil sogar sicherer machen.

Eine originelle App in Sachen Sparsamkeit ist sicherlich „A Glass of Water“ von Toyota. Das kostenlose Programm stellt ein randvoll gefülltes Glas Wasser dar. Über die Bewegungssensoren des Smartphones setzt das fahrende Auto die virtuelle Flüssigkeit in Bewegung.

Ziel des Fahrers soll es nun sein, möglichst wenig Wasser zu verschütten. Dazu muss er sanft beschleunigen, langsam um die Kurve fahren und nicht stark abbremsen. So soll er spielend Kraftstoff und Geld sparen.

Am meisten Geld lässt sich natürlich sparen, wenn sich mehrere Personen zu einer Fahrgemeinschaft zusammenfinden. Zu diesem Zweck gibt es inzwischen mehrere Apps. Autofahrer mit freien Plätzen und suchende Mitfahrer können über eine neue Smartphone-Anwendung zusammenfinden. In der „IchFahrApp“ trägt der Fahrer die Fahrtstrecke ein.

Die besten Apps für Autofahrer

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Interessierte können sich dann spontan melden. Die App, die vorerst nur fürs iPhone erhältlich ist, akzeptiert nach Angaben des Entwicklers Raumobil auch Anfragen für Teilstrecken und macht Vorschläge für Treffpunkte und Fahrtkosten.

Bereits seit Juli 2011 ist der Dienst Flinc am Start, der ebenfalls Autofahrer mit möglichen Mitfahrern auch auf kurzen Strecken zusammenbringt. Die App ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar. Der bereits 2001 gestartete Vermittler Mitfahrgelegenheit.de bietet ebenfalls seit einiger Zeit Apps für beide Betriebssysteme. Alle drei Dienste erheben derzeit keine Vermittlungsgebühren.

Navigation und Werkstattsuche

Eine der umfangreichsten automobilen Rubriken ist die Navigation. Denn der Bildschirm der mit einem GPS-Sensor bestückten Telefone eignet sich auch für Kartendarstellungen.

Entsprechende Programme mit kompletter Datenbank gibt es für weniger als 100 Euro. Und wer nur bestimmte Routen benötigt und auch nur dafür zahlen will, kann die nötige Basis-Software teilweise umsonst herunterladen. Besonders pfiffig sind die Apps, die sich auf Sonderziele spezialisiert haben: So hat die 1a-Vereinigung von Werkstätten eine spezielle App entwickelt, die bei einer Panne den Weg zu einem der rund 1500 Mitgliedsbetriebe in Deutschland oder Österreich weist.

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Eine interessante Ergänzung gibt es beim Navigationsprogramm „ADAC Maps“. Denn der Automobilclub hat nach eigenen Angaben auch eine Verkehrsfluss-Anzeige integriert, in die anonymisierte Daten von derzeit rund 60.000 Berufsfahrern einfließen.

Apps für notorische Raser

Viel Unterstützung gibt es für notorische Raser: Programme wie das kostenlose „RadAlert“ von Autovermieter Sixt informieren über alle Blitzampeln und Radarfallen, die von den Nutzern gemeldet werden. Wer trotzdem hineinrauscht, kann auf dem kostenlosen Bußgeldrechner schon mal die Strafe kalkulieren oder sich auf die entsprechenden Punkte vorbereiten.

Auch wenn es zum Unfall kommt, können Apps nützlich sein: So bietet beispielsweise der „Unfallhelfer“ der Zurich-Versicherung wichtige Ratschläge für die Erste Hilfe, unterstützt bei der Aufnahme des Schadens und organisiert den Austausch der Versicherungsdaten. (dpa, dmn)

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