Da kann die Carrera-Bahn im Hobby-Keller nicht mithalten: „Slot Mods“ in den USA baut detailverliebte Modell-Rennstrecken der Extra-Klasse für Slotcars. Foto: Slot Mods
David Beattie aus Clinton Township im US-Bundesstaat Michigan baut mit seiner Firma „Slot Mods“ Modell-Rennbahnen für Slotcars, die jede gewöhnliche Carrera-Bahn in den Schatten stellen. Wir zeigen Ihnen die aufwändigen Modellwelten.
David Beattie stand mit dem Rücken zur Wand. Der Familienvater verlor mit 47 Jahren seine Arbeitsstelle. Als die finanziellen Mittel knapp wurden, wagte er den Sprung in die Selbständigkeit und machte sein Hobby zum Beruf. David Beatties Firma „Slot Mods“ baut detailgetreue Slotcar-Modellanlagen nach Vorlage legendärer Rennstrecken.
David Beattie kam durch einen glücklichen Zufall zu seiner Geschäftsidee. Als ein Bekannter die Slotcar-Anlage in Beatties Keller sah, bat er den begeisterten Hobby-Bastler, ihm auch so etwas zu bauen. Der hochzufriedene Bekannte trug die Kunde von Beatties Talent weiter und die Mundpropaganda brachte neue Aufträge.
Slotcar: Rennsport im Kleinformat
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Slotcar: Rennsport im Kleinformat
Je weiter man sich den Gebäuden, den Figuren und den Autos nähert, um so mehr Details entdeckt man. Die Zuschauer jubeln auf den Rängen des Pagoden-Turms von Indianapolis.
Foto: Slot Mods
Die Strecke ist schwarz gestreift vom Gummi-Abrieb der Renn-Pneus. Die Fahrer kommen in die Boxengasse…
Foto: Slot Mods
…zum Reifenwechsel. Mit eingespielten Handgriffen ist die Boxencrew in ihren feuerfesten Overalls bei der Arbeit.
Foto: Slot Mods
Auch die Streckenführung ist von echten Rennstrecken inspiriert. Diese Kurve ist einer Kurve der Rennstrecke in Indianapolis nachempfunden.
Foto: Slot Mods
Hier driftet ein kleiner Ford durch die Miniatur der Korkenzieher-Schikane von Laguna Seca.
Foto: Slot Mods
Diese Szene stellt den Unfall aus dem berühmten Renn-Film „Le Mans“ dar.
Foto: Slot Mods
Die Loews-Haarnadelkurve von Monte-Carlo bremst auch die kleinen Formel-1-Renner ganz schön aus.
Foto: Slot Mods
Das Publikum jubelt den Nascar-Fahrern zu, die in der Steilkurve am Gitterzaun vorbeifliegen.
Foto: Slot Mods
Auch bei den kleinen Slotcars gibt es da schon mal einen spektakulären Abflug.
Foto: Slot Mods
Selbst die Zuschauer in den Modellen sind echte kleine Charakterköpfe.
Foto: slot Mods
Die Slotcars sind mit Liebe zum Detail gefertigt.
Foto: Slot Mods
David Beattie in seinem Element. Diese große Slotcar-Anlage vereint Elemente mehrerer berühmter Rennstrecken in sich – unter anderem die Startaufstellung von Le Mans.
Foto: Slot Mods
Klappt man den Deckel zu, bleibt der Le-Mans-Sportwagen eine exotische Dekoration.
Foto: Slot Mods
Der neueste Clou ist eine Rennstrecke im Inneren des lebensgroßen Modells eines Porsche 917K.
Foto: Slot Mods
David Beatties kunstvoll gestaltete Rennstrecken zitieren mit Liebe zum Detail die berühmtesten Rennstrecken der Welt – Indianapolis, Monte Carlo, Le Mans und viele mehr.
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David Beattie erkannte, dass er aus seiner Leidenschaft ein florierendes Geschäft machen könnte. Er lieh sich 10.000 Dollar und baute eine aufwändige Slotcar-Anlage, um sie 2010 bei einer Oldtimer-Ausstellung in Pebble Beach vorzuführen. Der Late-Night-Talkmaster Jay Leno wurde auf David Beattie aufmerksam. Leno ist einer der bekanntesten Auto-Sammler der USA. Jay Leno interviewte David Beattie, die Medien berichteten über seine Slotcar-Anlagen, und das öffentliche Interesse brachte weitere Aufträge.
Ganz billig ist es freilich nicht, wenn man sich von David Beattie eine handgearbeitete, individuelle Slotcar-Rennstrecke bauen lässt. Die exklusiven Anlagen kosten zwischen 25.000 und 150.000 Dollar. Inzwischen beschäftigt Beattie ein Team von geschickten Modellbauern und fertigt in seiner Werkstatt Modell-Rennstrecken für Kunden aus aller Welt.
Der Mini-Hotrod Roddymotion
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Der Mini-Hotrod Roddymotion
Er ist gerade einmal 1,05 Meter lang und 75 Zentimeter breit.
Foto: Fortevision
Der kleine Elektro-Flitzer soll mindestens 6500 Euro kosten und höchstens 150-mal im Jahr gebaut werden.
Foto: Mario Andreya
Der Blick von oben zeigt: Die wuchtigen hinteren Kotflügel haben eine Aussparung, die das Gesäß des Fahrers aufnimmt.
Foto: Fortevision
Die Füße finden auf dem Bügel an der Front des Roddymotion Platz.
Foto: Fortevision
Rein technisch erfüllt der Einsitzer fast alle Voraussetzungen für eine Straßenzulassung, soll aber gar nicht in Konkurrenz zum Auto treten.
Foto: Fortevision
Sein Entwickler Stephan Kuehler sieht den Wagen eher als Spaß-, Spiel- und Sportgefährt für große Parkplätze, Messehallen und Kartbahnen.
Foto: Fortevision
Im Aluminium-Rahmen unter der Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff steckt die Technik elektrischer Go-Karts.
Foto: Fortevision
Der Motor leistet 1 PS und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 30 km/h.
Foto: Mario Andreya
Gespeist wird der Motor des Roddymotion aus einer Motorradbatterie, die für 90 Minuten Fahrzeit reicht und etwa sechs Stunden lang geladen werden muss.
Foto: Mario Andreya
Der Roddymotion ist für Erwachsene bis 90 kg Körpergewicht ausgelegt.
Foto: Fortevision
Als kleiner Sympathie- und vor allem Werbeträger bei Veranstaltungen könnte der Roddy uns im Alltag begegnen.
Foto: Mario Andreya
Der Roddymotion ist ein Hotrod im Kleinformat.
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Mario Andreya
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Seine Strecken sind inspiriert von legendären Rennstrecken rund um den Globus. Die Loews-Haarnadelkurve von Monte Carlo, die Startaufstellung von Le Mans, der Pagodenturm von Indianapolis oder die Korkenzieher-Schikane von Laguna Seca – alle diese Elemente finden sich in Beatties Modellwelten wieder.
Der neueste Clou: Eine Rennstrecke im Inneren eines lebensgroßen Le-Mans-Rennwagens Porsche 917K in blauer Gulf-Racing-Lackierung. Die Karosserie des Modellautos lässt sich zur Seite hin aufklappen. Darunter verbirgt sich eine Slotcar-Rennstrecke. (qui, dmn)
Schnurrbärte für den Kühlergrill
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Schnurrbärte für den Kühlergrill
Auf der Rückseite ist der Schnurrbart mit weichem Polyester-Stoff bezogen. Mit kunststoffummantelten Schnüren wird er an den Kühlergrill gebunden.
Foto: Hersteller
Mit der klassischen, schwarzen Variante des Schnauzbartes fing der Spaß an.
Foto: Hersteller
Inzwischen gibt es den Auto-Schnäuzer sogar in schrillem Pink.
Foto: Hersteller
Auch die Cable Cars in San Francisco, dem Firmensitz von „Carstache“, sind vor den Spaßvögeln nicht sicher.
Foto: Hersteller
Sofern ein Auto einen Kühlergrill hat, kann man es mit einem „Carstache“ schmücken.
Foto: Hersteller
Ob seriös in Ehren ergraut,…
Foto: Hersteller
…oder Punk in schreienden Farben: Der Auto-Schnauzbart hat Kult-Potential.
Foto: Hersteller
Ausfahrt der automobilen Schnurrbart-Freunde in San Francisco.
Foto: Hersteller
Gruppenbild: Ami-Schlitten mit schmucken Schnäuzern.
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Der „Carstache“ ist die wahrscheinlich erste automobile Gesichtsbehaarung der Welt. Den Schnurrbart fürs Auto gibt es unter anderem in Blond.
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