Helikopter, U-Bahn und Yacht – Autohersteller haben sich nicht nur der Bewegung auf vier Rädern verschrieben. Foto: Hersteller
Bootsmotoren von Honda sind allgemein bekannt. Die U-Bahn von BMW oder der Helikopter von Mercedes sind dagegen richtig exotisch. FR-Online zeigt, hinter welchen Produkten die Autobauer stecken.
Sie bauen Kleinwagen und Luxuslimousinen, Supersportler und Sattelschlepper: Doch bei aller Vielfalt konzentrieren sich die Großserienhersteller à la Mercedes, VW oder BMW gemeinhin auf die Straße. Mittlerweile schlagen immer mehr Autobauer Abwege ein. Sie öffnen ihren Blick für die Bewegung nicht nur zu Lande, sondern auch zu Wasser oder in der Luft.
Das jüngste Beispiel für den Ausflug in ungewohnte Gefilde liefert BMW - mit einer Metro-Bahn. Das Münchener Unternehmen betreibt mit DesignworksUSA eigens ein Tochterunternehmen, das ganz gezielt auch für fremde Firmen arbeitet und dabei in andere Verkehrsbereiche vorstößt. Die von den Designern aus Los Angeles für Siemens erdachte Metro soll schon bald durch Warschau fahren. Wichtigstes Styling-Merkmal ist das markante Gesicht: Laut Pressesprecherin Birgit Pucklitzsch ist es einer Sanduhr nachempfunden, die die restliche Zeit zum Einsteigen illustriert.
Hinter diesen Produkten stecken Autobauer
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Hinter diesen Produkten stecken Autobauer
Die Bayern betreiben mit DesignworksUSA eigens ein Designstudio, das ganz gezielt auch für fremde Firmen arbeitet und dabei in andere Verkehrsbereiche vorstößt.
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DesignworksUSA ist nicht nur für das Design der Siemens Metro Inspiro verantwortlich, sondern die BMW-Tochter beteiligt sich auch an der Gestaltung der U-Bahn-Stationen.
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DesignworksUSA kooperiert außerdem mit Intermarine, Brasiliens führendem Anbieter von Premium-Jachten.
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Intermarine hat die BMW-Tochter mit der Gestaltung von drei Jachten beauftragt, deren Erstling, die „Fly 55“, jüngst auf der Sao Paulo Boat Show vorgestellt wurde.
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Die drei Kabinen der „Fly 55“ sollen komfortablen Platz für sechs Personen bieten. Schon das Schlafzimmer ist größer als so manches Hotelzimmer.
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Die Designer der BMW-Tochter haben sich auch schon in Business Jets verewigt. Kabinen und Cockpit der neuen Flugzeug-Generation des brasilianischen Herstellers Embraer wurden von DesignworksUSA gestaltet.
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In den Modellen Phenom 100 und 300 haben die Designer großzügig mit edlen Hölzern, Metall und Leder gearbeitet.
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In der Gaming-Industrie hat sich DesignworksUSA auch schon verewigt. 2009 gestaltete das Kreativstudio den Rechner „Level 10“ für den Computer-Hersteller Thermaltake.
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Auch bei Porsche hat man sich in der Vergangenheit schon in andere Geschäftsfelder gewagt. 1984 stellte Linde eine neue Gabelstapler-Baureihe vor, die bei Porsche entwickelt wurde. Später konzipierte der Sportwagenhersteller auch Flurfördermaschinen für Linde.
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Die Zuffenhausener haben offenbar schon früh die Bedeutung der Windkraft entdeckt. 2001 beteiligte sich Porsche an der Gestaltung einer Windkraftanlage der Firma Dewind. Mit einem Porsche-Logo sind die Ökostrom-Produzenten allerdings nicht versehen worden.
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Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht – in diesem Boot steckt ein Volkswagen. So arbeitet in dem Motorboot Frauscher 909 Benaco ein VW-Motor.
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Dass Volkswagen eine Marine-Sparte hat, wissen nur wenige. Dabei sind viele Boote inzwischen mit VW-Motoren unterwegs.
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Nach eigenen Angaben sind die Wolfsburger sogar „führender Hersteller von Diesel-Marinemotoren bis 350 PS“. Dieses Aggregat könnte man beispielsweise für den Antrieb eines VW Touareg oder Phaeton halten.
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Seit Ende 2010 bietet der Ökostrom-Versorger „Lichtblick“ Kunden in Kooperation mit VW an, zuhause ein eigenes kleines Kraftwerk zu betreiben. Die Wolfsburger liefern die Motoren für das Mini-Kraftwerk, die in leicht abgewandelter Form auch im VW Touran eingesetzt werden.
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Bei Honda sind Wege abseits der Straße längst Alltag. Neben den bekannten Motorrädern bauen die Japaner auch Aufsitzmäher und Quads.
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Die Motorräder der Japaner sind sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke erfolgreich.
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Doch es gibt einen ambitionierten Plan: Seit einiger Zeit wird an einem ersten Honda Jet gearbeitet.
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Den Jungfernflug hat die zweistrahlige Geschäftsmaschine laut Honda bereits hinter sich.
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2012 wollen die Japaner mit der Auslieferung des luxuriösen Jets beginnen.
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Nicht nur VW hat die Mini-Heizkraftwerke für sich entdeckt: Seit Ende 2009 rüsten der Heiz- und Klimatechnikspezialist Vaillant und Honda Einfamilienhäuser in ganz Deutschland mit gasbetriebenen Mini-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen aus.
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Im Gegensatz zu U-Bahnen, Flugzeugen oder Heizkraftwerken sind Luxus-Accessoires schon länger im Produkt-Sortiment von Autoherstellern. Audi verkauft schicke Uhren, auch Bentley...
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... bietet ziemlich teure Zeitmesser in Kooperation mit Breitling an und...
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... in Zusammenarbeit mit Tibaldi gibt es sogar verdammt teure Schreibwaren von Bentley.
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Ausflug auf die Schiene: Das BMW-Tochterunternehmen DesignworksUSA hat für Siemens eine Metro entworfen. Sie soll schon bald durch Warschau fahren.
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Einen andere Seitensprung haben die amerikanischen BMW-Designer schon unternommen: Das Innenleben von Charterflugzeugen haben sie bereits entworfen sowie Stretch-Limousinen für den Einsatz in Los Angeles oder Las Vegas. Für die spezielle Kundschaft fährt eine beleuchtete Barlandschaft mit, vom Dachhimmel glitzern künstliche Sterne.
Helikopter mit S-Klasse-Innenraum
Auch bei Mercedes sind es vor allem die Designer, die sich zuallererst in anderen Elementen versuchen. Nicht umsonst haben die Schwaben nach Angaben von Designchef Gordon Wagener vor Jahresfrist die Sparte „Mercedes-Benz Style“ gegründet. Erster Auftrag: ein luxuriöser Hubschrauber für die Firma Eurocopter. Dabei standen die Autos aus Stuttgart in vielen Details Pate: Der Luxusflieger kommt im Innern so edel wie eine S-Klasse daher, und seine acht Sitze sind inspiriert vom variablen Innenleben der R-Klasse. Für das multifunktionale Gepäckabteil nahmen sich die Designer den Kofferraum des E-Klasse T-Modells zum Vorbild.
Wer die seltene Gelegenheit zu einem Besuch im Mercedes-Designstudio in Como hat, entdeckt an den Wänden auch Skizzen von einer ersten Mercedes-Jacht. Die Flügeltüren zeigen, dass sie vom SLS inspiriert ist. „Das sieht zwar aus wie eine Fingerübung“, sagt Designer Steffen Köhl. „Aber das Projekt verfolgen wir mir großem Ernst. Wir führen bereits Gespräche mit einigen Bootsbauern.“ Für Designchef Wagener sind solche Projekte gerade für Mercedes nur konsequent: „Entsprechend der ursprünglichen Bedeutung unseres Sterns - Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft - sind Boote, Flugzeuge, Helikopter und andere Transportprodukte für mich kein Widerspruch zum Autogeschäft.“
Die verrücktesten Autos der Welt
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Die verrücktesten Autos der Welt
Bugnotti „Bella Figura“
An die 1930er-Jahre erinnern die Kreationen der Firma Delahaye USA. Eines der Highlights im Programm ist der Bugnotti „Bella Figura“, der als Hommage an Bugatti gedacht ist. Die aufwendige Herstellung hat ihren Preis: Je nach Material der Karosserie sind zwischen 200.000 und 400.000 Dollar fällig, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt.
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Tata Nano GoldPlus
Der indische Autohersteller Tata ist Teil eines Konzerns, zu dem auch ein Unternehmen für die Schmuckherstellung gehört. Was liegt da näher, als Autos und Juwelen zusammenzubringen? Obwohl er auch in Indien ein echter Billigheimer ist, wurde ausgerechnet der Nano für das Projekt auserkoren. Um den Nano zu einem Prunkwagen zu machen, haben 30 Juweliere 80 Kilogramm 22-karätiges Gold, zirka 15 Kilogramm Silber und zahlreiche Edelsteine kunstvoll verarbeitet. Das Einzelstück hat dadurch einen Wert von umgerechnet 3,4 Millionen Euro. Dafür bekäme man über 200 VW Golf der Einstiegsversion.
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Avion
Der Mittelmotor-Wagen besteht aus einem Aluminium-Spaceframe, der vorne und hinten mit Stahl verstärkt wurde. Darüber liegt die Karosserie aus leichten Materialien wie Composite-Werkstoffen, Kevlar und Fiberglas. Den Antrieb des windschlüpfigen Avion übernimmt ein Dreizylinder-Diesel von Smart.
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Mia Electric
Elektrische Cityflitzer zum fairen Preis: Nach diesem Konzept bietet die Firma Mia Electric drei Mikrobusse an. Sie heißen Mia, Mia L und Mia K. Die L-Version ist länger als der normale Mia. Die K-Version ist eine Kastenwagenvariante. Überraschend: Der Fahrersitz ist zentral angeordnet. Das Basismodell schafft 110 km/h Spitze und hat eine Reichweite von 90 Kilometer.
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Toray Teewave AR.1
Leicht wie eine Elise, schwach wie ein Kleinwagen: So könnte man den Teewave AR.1 von Toray zusammenfassen. Das Elektroauto sieht zwar recht schnittig aus, doch fehlt es etwas an Schmackes. 64 PS sind halt nicht eben viel, selbst wenn sie auf nur 850 Kilogramm Gewicht treffen. Über die 11,4 Sekunden von null auf 100 km/h könnte man vielleicht noch hinwegsehen, doch mit 147 km/h Höchstgeschwindigkeit ist der Teewave eher für die Landstraße prädestiniert.
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Pink Panther Car
Wer in den 1970er-Jahren die Zeichentrickserie "Der rosarote Panther" gesehen hat, dem fiel im Vorspann dieses kuriose Gefährt auf. Nicht nur die Farbe ist extrem, auch die Anordnung des Fahrer-Cockpits. Es sitzt ganz vorne, noch vor der Vorderachse. Kaum zu glauben: Das Auto kann wirklich gefahren werden.
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Garia
Das Kürzel NEV steht für „neighbourhood electric vehicles“, also Elektrogefährte für den schnellen Besuch innerhalb der Nachbarschaft. Besonders in den Rentnerparadiesen der USA sind die auf Golfwagen basierenden Mobile sehr beliebt. In diesem Wachstumssegment will jetzt auch das dänische Unternehmen Garia mit dem „weltweit teuersten Golfwagen“ punkten. So soll das Gefährt eine von der Formel 1 inspirierte Vorderradaufhängung aufweisen. Auch an Bord ist alles vom Feinsten: handvernähte Ledersitze und ein eingebauter Kühlschrank. Das alles hat natürlich seinen Preis: 13.999 Euro ruft Garia auf.
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Wrangler mit Außenplätzen
Warum eigentlich nicht mal außerhalb des Fahrzeugs Platz nehmen? Ob ganz oben über dem Dach oder vor dem Fahrzeug: Das Fahrgefühl dürfte einzigartig sein.
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Optamotive Surge
Halb Auto, halb Motorrad – das ist der Optamotive Surge. Als Basis dient dabei der dreirädrige T-Rex des kanadischen Herstellers Campagna Motors. Optamotive will das Motorrad-Triebwerk mit 1.400 Kubikzentimeter durch einen vollelektrischen Antrieb ersetzen. Ziel der Entwickler ist es, den Zweisitzer in weniger als zehn Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen und eine Reichweite von über 160 Kilometer zu ermöglichen.
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Designstudie Volkswagen Aqua
Egal ob auf Land, Wasser oder Eis, dieses VW-Hovercraft kommt überall durch. Entworfen hat ihn die chinesische Design-Studentin Yuhan Zhang. Die 21-Jährige präsentierte die Studie „Volkswagen Aqua“ bei den Car Design Awards in China. Das Brennstoffzellen-Fahrzeug wird mit Wasserstoff betrieben. Ein Elektromotor füllt die seitlichen Kissen mit Luft und hebt den Aqua an. Ein weiterer Elektromotor treibt die Rotoren am Heck an, die das Fahrzeug in die richtige Richtung lenken.
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Rinspeed Splash
Rinspeed beehrt uns immer wieder mit ganz extravaganten Gefährten. Eines ist der Splash. Für die enorme Höchstgeschwindigkeit auf dem Wasser von 80 km/h sorgt ein 0,75-Liter-Zweizylinder-Triebwerk vom Motorspezialisten Weber. 140 Seepferdchen ziehen den Splash durchs Wasser. Seine Entwicklung war nicht eben billig: Sie hat deutlich mehr als 645.000 Euro gekostet.
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Watercar Gator
Er sieht aus wie ein älterer Jeep, basiert auf einem VW Käfer – und kann schwimmen: der Gator vom amerikanischen Hersteller WaterCar. Das Amphibien-Fahrzeug zum Selbstbauen kann mit verschiedenen Motoren bis 200 PS ausgerüstet werden. Auf dem Wasser sorgt ein Wasserstrahl-Antrieb für eine Höchstgeschwindigkeit von 13 km/h. An Land sind bis zu 137 km/h drin.
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Amphicoach
Der in Malta auf Anfrage gebaute Amphicoach soll laut Hersteller ein perfektes Amphibien-Fahrzeug sein. 50 Personen können mit dem Vehikel transportiert werden. Als Antrieb dient ein Iveco-Diesel mit einer Leistung von 250 bis 300 PS. Das Aggregat erfüllt die Euro-5-Abgasnorm und betreibt auch den im Wasser zugeschalteten Jet-Antrieb.
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Mercedes Benz Zetros
Der Mercedes Zetros 2733 A 6x6 eignet sich trefflich für den Umbau zu Expeditionsfahrzeugen. Die gezeigten Exemplare wurden von zwei mongolischen Unternehmern bestellt. Unter der Haube arbeitet jeweils ein 7,2-Liter-Reihensechszylinder mit 326 PS und 1.300 Newtonmeter Drehmoment. Auf Luxus wollen die Mongolen nicht verzichten: So sind beispielsweise ein Bad mit Marmorboden, eine Küche und TV-Geräte mit an Bord. Die umgebauten Fahrzeuge haben laut Mercedes knapp 800.000 Euro gekostet.
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Car on a Stick
Die wohl außergewöhnlichste Fahrzeug-Vision der vergangenen Jahre kommt vom britischen Industriedesigner Ross Lovegrove: das „Car on a Stick“. Das blasenförmige „Auto am Stiel“ hat vier Räder und Sitzplätze für vier Erwachsene. Gesteuert wird das Zukunftsmobil per Sprachbefehl und GPS-Navigation. Das Ungewöhnlichste am Car on a Stick ist die Möglichkeit, es nach dem Einparken über eine hydraulisch ausfahrbare Stange in ein paar Meter Höhe zu hieven (im Bild hinten). Laut Lovegrove sollen so zum einen Parkplatz-Probleme gelöst werden, zum anderen fungiert der Wagen über seine im Fahrzeugboden untergebrachten Scheinwerfer des Nachts als Straßenlaterne.
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Rinspeed sQuba
James Bond lässt grüßen: Der Rinspeed sQuba soll völlig autonom auf der Straße fahren können, also ohne Hilfsmittel und sogar gänzlich ohne Insassen. Darüber hinaus kann er sich als amphibisches Fahrzeug fortbewegen und in Wassertiefen von bis zu zehn Meter hinabtauchen. Auf dem Wasser geht es mittels zweier Heckpropeller voran, für den Vortrieb beim Tauchen sorgen zwei Jetantriebe im Bug.
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Streetnik Bandit
Eine Schrottkarre im wahrsten Sinne des Wortes ist der Streetnik Bandit. Der Roadster bekam ein Schild zur Seite gestellt, auf dem steht: „Built entirely of junkyard parts“. Zu Deutsch: Komplett aus Schrottteilen gebaut. Die Teile vom Schrottplatz stammen von Pontiac, VW, Chevrolet und Fiat. Die Karosserie besteht aus Fiberglas.
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YEE Flying Car
Das fahrende Fluggerät ist ausgesprochen wandlungsfähig. So spaltet sich das große Doppel-Hinterrad in zwei Propeller auf. Studenten der Guangzhou Automobile School an der South China University of Technology haben das YEE Flying Car Concept entwickelt. Als Hauptinteressenten für das YEE haben die Erfinder die Millionen von chinesischen Büroangestellten im Visier, die damit einfach schnell zur Arbeit kommen sollen.
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Spira Foam Car
Das Spira Foam Car kann schwimmen, trägt eine 15 Zentimeter dicke Hülle aus Weichschaum und wiegt nur 137 Kilogramm. 2,4 Liter Benzin sollen dem thailändischen Soft-Auto mit 110-Kubikzentimeter-Motor pro 100 Kilometer reichen. Der Thailänder Lon Ballard (auf dem Wagen hinten) hat das Schaumauto erfunden, um Fußgänger besser vor Kollisionen mit motorisierten Fahrzeugen zu schützen.
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Diesel Rat Rod
Als „Ratte“ bezeichnet man Autos im abgetakelten Look, die es aber technisch in sich haben. So auch hier: Bei dem monströsen Motor mit dem Schornstein handelt es sich um einen Cummins-Lkw-Diesel. Im Wagen selbst befindet sich zusätzlich ein Lachgas-Tank, wodurch die Teilnahme an Dragster-Rennen möglich wird. Dort ballert dann beim Start eine Rauchwolke aus dem Ofenrohr.
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SportChassis P4XL
Wem selbst die großen US-Pick-ups zu klein sind, sollte sich an die Firma SportChassis wenden. Wobei der Begriff Sport hierbei relativ ist: Basis ist das Fahrgestell einer Freightliner-Zugmaschine, von dem auch die Optik der Passagierkabine stammt. Der Motor? Ein 8,3-Liter-Diesel mit rund 330 PS, wie er sonst in Eighteen-Wheelern, den berühmten US-Überland-Trucks, für Vortrieb sorgt.
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Counter Balance
Der in New York lebende israelische Designer Elad Barkan will mit dem Counter Balance den ultimativen Pick-up schaffen. Das Mittelmotor-Layout ist neu im Pick-up-Segment und macht den Wagen wegen der Gewichtsverteilung von 50:50 sicherer. Außerdem ist so unter der Fronthaube Platz für einen abschließbaren Kofferraum. Ob das zweite Passagier-„Stockwerk“ des Prototypen beibehalten werden soll, hat Barkan noch nicht entschieden.
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Lincoln Continental Convertible
Dieser Lincoln Continental Convertible ist kein gewöhnlicher Oldtimer: Der Rockmusiker Neil Young (am Steuer) lässt den Wagen aus dem Jahre 1959 gerade zu einem Wankel-Hybriden umbauen. Mit der Technologie soll bewiesen werden, dass auch alte Autos Sprit sparen können.
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Wildcat 300 STR
Der Land Rover Defender ist Kult. Der seit über 60 Jahren gebaute Gelände-Senior wird auch wegen seiner zurückhaltenden Fahrleistungen geliebt. Wer den Wagen als brachiale Rennmaschine haben will, dem hilft jetzt der englische Offroad-Spezialist Qt Services: Die Tüftler machen aus dem Defender einen Wildcat 300STR. Der 270-PS-Offroadheizer soll sich auch für Ausflüge in herausgeputzte Innenstädte eignen.
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1927 Model T Roadster
Ok, ein originaler Ford Model T Baujahr 1927 ist das nicht. Die Karosserie ist eine Replika, das Fahrgestell eine Eigenanfertigung. Die freiliegenden beiden V8-Motoren stammen von Ford und haben je 4,6 Liter Hubraum. Zusammen generieren sie dank Kompressoren rund 1.000 PS. Das blaue Geschoss ist in Las Vegas beheimatet. Also: Augen auf beim nächsten Besuch!
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C5-Retro-Kombi-Corvette
Man nehme eine Corvette C5, der Generation zwischen 1997 und 2004, baue die Karosserie im Stil der ersten Corvette von 1953 um und verpasse dem Heck zusätzlich einen Kombilook im Stil der 1950er-Jahre.
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Dunkel Industries Luxury 4x4
Zwei Quads stehen auf dem schwarzen Monster-Truck. Außerdem hat er einen Jeep Wrangler geladen. Darüber hinaus kann in dem gigantischen Camper des US-amerikanischen Herstellers Dunkel gut gewohnt werden. Totale Entspannung an abgelegenen Orten verspricht der Hersteller den Kunden des „Dunkel Industries Luxury 4x4“. Er ist gigantische 9,75 Meter lang und 3,51 Meter hoch.
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Rinspeed eXasis
Wieder einmal Rinspeed: Der Clou des eXasis ist die fast vollständig „gläsern“ erscheinende, durchsichtige Karosserie. Selbst der Unterboden besteht aus dem transparenten, zartgelb schimmernden Hightech-Kunststoff, der das gesamte Fahrzeug verkleidet.
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Gazal-1
Die Mercedes G-Klasse erfreut sich auch in der arabischen Welt großer Beliebtheit. Dort, wo man direkt an den Ölquellen sitzt, wird ganz nebenbei gerne auf das AMG-Modell zurückgegriffen. Nun stellt die King Saud University (KSU) einen eigenen Geländewagen vor: Der Gazal-1 basiert allerdings auf der G-Klasse von Mercedes. Die Karosserie ist hingegen eine gewöhnungsbedürftige Eigenproduktion.
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X-Prize Edison 2
Der Edison 2 beeindruckt mit einem cW-Wert von 0,16. Er ist knapp 380 Kilogramm schwer und wird von einem Verbrennungsmotor angetrieben, der mit einem Gemisch aus Benzin und Ethanol läuft. Verbrauch: 1,8 Liter je 100 Kilometer.
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Rinspeed iChange
Die Schweizer Autoschmiede Rinspeed präsentiert mit dem „iChange“ das erste Auto der Welt, dessen Karosserie sich dem Platzbedarf der Passagiere anpasst. Die Karosserieform der Studie soll sich per elektronischem „Heck-Trick“ an die Zahl der Passagiere anpassen lassen. Bis zu drei Personen können so im iChange Platz nehmen. Aus dem 1,03 Meter hohen, einsitzigen Sportwagen wird damit schnell ein kleiner Dreisitzer.
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Secma F16
Immerhin schafft es ein Dacia-Aggregat, den in Handarbeit zusammengebauten Secma F16 in 5,9 Sekunden von Null auf 100 km/h zu beschleunigen. Bei 180 km/h soll dann Schluss sein mit Vortrieb. Laut dem französischen Hersteller genehmigt sich der F16 durchschnittlich 6,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Das Fahrzeug-Gesamtgewicht beträgt gerade mal 560 Kilogramm.
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Judge Dredd
Speziell für den Film „Judge Dredd“, der 1995 in die Kinos kam, baute Land Rover dieses krasse Gefährt. Die Optik ist bewusst gewählt, denn das Epos spielt rund 120 Jahre in der Zukunft.
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Monster-500
Auf den ersten Blick wirkt dieser Fiat 500 wie eine ganz normale US-Exportversion. Bei dieser waren die glupschäugigen Scheinwerfer serienmäßig. Erst wenn die Karosserie des Überrollkäfig-Winzlings hochgeklappt wird, zeigt sich, dass man sich mit ihm besser nicht anlegen sollte. Dort werkelt ein dickes Triebwerk.
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Terrafugia Transition
Wer hat im morgendlichen Stau nicht schon mal davon geträumt, abheben zu können und den Berufsverkehr einfach unter sich zu lassen? In den USA hat mit dem Terrafugia Transition nun ein flugfähiges Auto eine Sonderzulassung bekommen, mit dem dieser Traum Wirklichkeit werden könnte. 20 Flugstunden sollen reichen, um den Transition bewegen zu können.
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Aptera 2e
Aus Kalifornien kommt der Aptera 2e, ein Wagen, der sehr an Kleinflugzeuge erinnert. Die strömungsoptimierte Form und ein Elektroantrieb sollen dem heckgetriebenen Dreirad-Fahrzeug zu niedrigen Verbrauchswerten verhelfen.
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Halo Intersceptor
Der Halo Intersceptor soll als Sportwagen, Flugzeug, Helikopter und Yacht unterwegs sein. Dabei handelt es sich nicht um ein transformierbares Fahrzeug, sondern um ein Grundsystem, an das die verschiedenen Flug- beziehungsweise Schiffsmodule angeschlossen werden können. Das Basisfahrzeug heißt Intersceptor, sein Flugzeugmodul nennt sich Halo 120°, der Helikopter-Anbau wird als Halo 46° bezeichnet und das Yacht-System trägt den Namen Halo 22°.
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Mercedes LAPV 6.X
Höchste Geländegängigkeit, ein ballistischer Schutz gegen Geschosse, ein Tarnlichtkreis und eine Wattiefe von bis zu 1,19 Meter zählen zu den Vorzügen des martialischen Mercedes LAPV 6.X. Die Abkürzung steht für „Light Armoured Patrol Vehicles“, also leicht gepanzerte Patrouillenfahrzeuge. Sie sind für Regionen gedacht, in denen das Leben der Insassen durch Beschuss, Minen und ferngezündete Bomben gefährdet ist.
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Modern Hot Rod
Hot Rods sind eigentlich aufgepimpte Oldtimer. Aber anscheinend kann man so einen Wagen auch vollkommen neu entwickeln. Dieses Exemplar hat alles, was man braucht: Frei stehende Räder vorne und hinten, frei liegende Rundscheinwerfer und eine Tieferlegung. Wenn der Wagen so leicht ist wie er aussieht, könnte er jede Menge Fahrspaß bieten.
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Motive Industries Switch
Motive Industries aus Kanada will einen Hybriden namens Switch bauen. Die Karosserie-Struktur des Wagens scheint vom Smart Fortwo inspiriert zu sein. Das Battery Exchange Hybrid Electric Vehicle (BEHEV) soll als ausgesprochen sportlicher 2+2-Sitzer daherkommen.
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Raupen-Defender
Dieser Land Rover Defender wurde in Minnesota (USA) auf Ketten umgerüstet. Der Wagen nahm 1998 an der „Land Rover Transglobal Expedition“ über die zugefrorene Beringstraße teil. Kopf der Expedition war Sir Ranulph Finnes, eine Art britischer Reinhold Messner. Jeder Reifen wurde durch eine Gummikette ersetzt.
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Anliker Design Mercedes McLaren SLR 999 Gold Dream
Nein, Bescheidenheit ist nicht die Sache des Schweizers Ueli Anliker: 600 Rubine und insgesamt fünf Kilo verbautes Gold (natürlich 24 Karat) katapultieren den Preis für den „Anliker Mercedes-Benz SLR McLaren 999 Gold Dream“ auf irre 3,25 Millionen Euro. Optisch erinnert er an die Tuningexzesse der 80er-Jahre.
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Combat T98
Ein Modell von Hummer sieht gegen ihn klein und weich aus. Der Combat T98 aus dem russischen Sankt Petersburg zählt zu den am stärksten gepanzerten Straßenfahrzeugen – und er soll laut Hersteller trotz seiner bis zu fünf Tonnen Gewicht 200 km/h schnell sein. Die Panzerung des Combat hält laut Hersteller zudem den Beschuss mit 12,7-Millimeter-Munition aus schweren Maschinen-Gewehren stand.
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EVI Wave 2
Team EVI hat einen besonders aerodynamischen Wagen namens Wave 2 auf drei Räder gestellt. Von vorne wirkt das Auto noch wie ein Sportwagen. Durchaus gewöhnungsbedürftig ist hingegen die Heckpartie. Der Wave 2 wird von einem Elektromotor angetrieben. Die Batterie soll eine Reichweite von über 480 Kilometer ermöglichen.
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L-ion Motors Wave II
Auch der L-ion Motors Wave II nahm am Spritsparwettbewerb X-Prize teil. Der Konsum liegt hier bei 1,25 Liter Benzin je 100 Kilometer liegen. Die Reichweite beträgt bis zu 400 Kilometer.
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Peraves X-Tracer
Der Peraves X-Tracer fährt auf zwei Rädern, die Passagiere sitzen hintereinander. Im Stand stabilisieren den X-Tracer Stützräder links und rechts. Das Fahrzeug nahm am Spritsparwettbewerb X-Prize teil und gewann dabei in der „Tandem“-Klasse. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor.
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WaterCar Python
Der Wagen ist riesig, hat die böse massige Front eines Dodge Ram und das kraftvolle Heck einer Corvette. Und dieses Monster lässt sich auch nicht durch Wasser aufhalten. Der US-Hersteller „WaterCar“ hat mit der Python ein Amphibien-Sportfahrzeug geschaffen. Für Vortrieb sorgt ein Corvette-Z06-Triebwerk mit 437 PS.
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ZAP Alias
Vorne Auto, hinten Motorrad: Das ist der ZAP Alias. Das Elektrogefährt bietet in seiner Fahrerkabine Platz für bis zu drei Personen. Der Alias verfügt am Heck wie ein Motorrad nur über ein Rad. Das US-Fahrzeug soll in 7,8 Sekunden von null auf 60 Meilen (96 km/h) beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit ist bei etwa 120 Stundenkilometern erreicht.
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FVT eVaro
Das FVT (Future Vehicle Technologie) aus Kanada will mit dem dreirädrigen Zweisitzer eVaro einen sensationell niedrigen Verbrauch erreichen. Ermöglich soll das eine fortschrittliche Bremsenergie-Rückgewinnung. Ein klein wenig erinnert der Wagen an den Messerschmitt-Kabinenroller.
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GWA F/340 Competizione
Gullwing America hat mit dem F/340 Comptizione ein ganz besonderes Projekt am Start. Auf Basis eines Ferrari 456 M entsteht eine moderne Interpretation des Ferrari 340 Mexico Berlinetta von 1952. Vom Original gibt es nur drei Exemplare. Eines erzielte bei einer Auktion einmal einen Erlös von 3,2 Millionen Euro. Wenn es nach Arturo Alonso, dem Eigentümer von GWA geht, wird seine Interpretation ein Einzelstück bleiben. Unter der Haube arbeitet ein 5,5-Liter-V12 mit 483 PS. Den Wert des F/340 Competizione beziffert Alonso mit 800.000 Euro.
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Bei anderen Herstellern ist man in gewissem Sinne schon weiter. Für Suzuki und Honda zum Beispiel ist der Weg aufs Wasser selbstverständliche Praxis. Beide Unternehmen bauen schon seit Jahrzehnten Außenbordmotoren für Wasserfahrzeuge - vom Schlauch- bis zum Rennboot. Doch dass selbst Volkswagen eine Marine-Sparte hat, wissen nur wenige. Dabei ist Volkswagen nach Angaben von Pressesprecher Kai Clever in Salzgitter „führender Hersteller von Diesel-Marinemotoren bis 350 PS“. Im Sommer vergangenen Jahres schloss man eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Cummins MerCruiser Diesel, um das Geschäft weiter auszubauen.
Honda arbeitet an einem Jet
Bei Honda sind Wege abseits der Straße längst Alltag. Neben den erwähnten Bootsmotoren und seinen Motorrädern bauen die Japaner auch Aufsitzmäher und Quads. Doch es gibt einen ambitionierten Plan: Seit einiger Zeit wird an einem ersten Honda Jet gearbeitet. Den Jungfernflug hat die zweistrahlige Geschäftsmaschine laut Pressesprecher Alexander Heintzel bereits hinter sich. Derzeit laufe das Prüfungsverfahren. 2012 wollen die Japaner die Auslieferung beginnen.
Das Kerngeschäft der Autobauer ist nach wie vor: das Auto. Und wenn bei Audi auch einmal Ski, Tisch-Kicker oder Espressomaschinen entworfen werden, dann hat das laut Audi-Designchef Wolfgang Egger vor allem eine Funktion: „Autodesigner dürfen nicht nur ans Auto denken, sonst werden sie betriebsblind. Vielmehr müssen sie hin und wieder einmal den Blick öffnen, um den Kopf frei zu bekommen.“
So sehen unsere Autos im Jahr 2030 aus
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So sehen unsere Autos im Jahr 2030 aus
Den Spurt von null auf 100 km/h soll der Mercedes F 125 in 4,9 Sekunden absolvieren, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 220 km/h angegeben. Der Verbrauch soll bei umgerechnet 2,7 Liter auf 100 Kilometer liegen.
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Die visionäre Karosserie besteht aus faserverstärkten Kunststoffen, Karbon-Kohlefasern, Aluminium und hochfesten Stählen.
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Platz satt: Im Forschungsfahrzeug F 125! können die Hinterbänkler bequem die Beine lang machen. Das Thema Komfort wird in der Autoentwicklung immer wichtiger.
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Enger geht es da schon in der Studie EN-V zu, die 2010 von General Motors zusammen mit der chinesischen Herstellergemeinschaft SAIC vorgestellt wurde.
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Das eiförmige Mobil soll in der Zukunft in Mega-Metropolen zum Einsatz kommen. Die GM-Tochter Chevrolet will die Entwicklung des Vehikels jetzt zügig vorantreiben.
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Die futuristische Studie könnte als mögliches Mittel gegen Smog und den drohenden Verkehrskollaps in den großen Metropolen dienen.
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Das elektrisch angetriebene EN-V kommt ohne Fahrer aus, kann aber auch manuell gesteuert werden.
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Futuristische Familienkutsche: In naher Zukunft werden sich nach Einschätzung von Designprofessor Peter Naumann, Dekan der Fakultät für Design der Hochschule München, zum Beispiel die Sitzordnung und Sicherheitsausstattung in Autos stark ändern. Die Skizze stammt von Naumanns Schüler Matze Steuer.
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Aber auch aktuelle Automodelle kommen zumindest schon in Forschungsprojekten schon ohne Fahrer aus. So zeigt Audi mit dem Technikträger Forschungsprojekt „Audi Urban Mobility“, dass ein Auto auch ohne Fahrer sichere Manöver ausführen kann. So kann sich dieser Audi TTS komplett führerlos bewegen.
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Es klingt verlockend, nach zwei Gläsern Bier mal das Steuer abgeben zu können, aber ganz ehrlich: So ein Auto steuert man doch am liebsten selbst über die Straßen.
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Auch VW testet bereits führerlose Fahrzeuge. Hier dient ein VW Passat Variant als Versuchsträger.
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Mercedes hat auf der IAA 2011 das Forschungsfahrzeug F 125! vorgestellt. Als Antrieb dient hier ein Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid.
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