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„No Pants Subway Ride“: U-Bahn-Passagiere lassen die Hosen runter

Fahrgäste steígen zum "No Pants Subway Ride" am Alexanderplatz ein.

Fahrgäste steígen zum "No Pants Subway Ride" am Alexanderplatz ein.

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REUTERS

Neben Berlin beteiligten sich unter anderem die australischen Metropolen Sydney, Brisbane und Melbourne an dem „No Pants Subway Ride“, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal organisiert wurde. Auch in Brüssel, Peking und Hongkong ließen Fahrgäste ihre Hosen runter.

Die Regeln des „No Pants Subway Ride“ sind denkbar einfach: Die Teilnehmer sollen sich auch ohne Hose so normal wie möglich verhalten und dürfen keinesfalls miteinander reden. Wer angesprochen werde, solle sich unwissend geben. „Sagt den Leuten: 'Ich habe vergessen, Hosen anzuziehen'“, erklärten die Veranstalter in Sydney.

„Behauptet, dass sei ein Zufall, und die anderen hätten auch ihre Hose vergessen.“ In Peking ernteten die luftig bekleideten Spaßvögel am Sonntag verwunderte Blicke der Mitreisenden. In Sydney amüsierten sich Touristen über die Unten-Ohne-Aktivisten.

In Berlin fuhren die Spaß-Aktivisten aufgrund des Wetterberichts zwei Routen, wie sie bei Facebook ankündigten: Zunächst ging es mit der U2 zum Kaiserdamm. An zahlreichen Stationen stiegen sie aus, unter anderem an der Schönhauser Allee und am Hauptbahnhof. Eine weitere Fahrtstrecke führte mit der S-Bahn vom Zoologischen Garten zum Alexanderplatz

Der „No Pants Subway Ride“ wurde 2002 in New York ins Leben gerufen. Damals machten allerdings nur sieben Leute mit. Inzwischen beteiligen sich laut Veranstalter Improv Everywhere tausende Menschen in zahlreichen Großstädten an dem Spektakel, dass von den Organisatoren als „Feier der Albernheit“ bezeichnet wird. In New York wurden etwa 4000 Mitstreiter erwartet. (BLZ/AFP)



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