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Air-Berlin: Neue Spekulationen um Air-Berlin-Notlandung in Phuket

Eine Air-Berlin-Maschine musste in Phuket notlanden.
Eine Air-Berlin-Maschine musste in Phuket notlanden.
Foto: Air Berlin
Berlin/Bangkok –  

Nach Medienberichten verlief die Notlandung einer Air-Berlin-Maschine in Thailand dramatischer, als angenommen. Offenbar schaltete der Flugcomputer durch den Brand automatisch in einen Modus, in dem der Pilot den mit 249 Passagieren besetzten Airbus ohne Computerhilfe steuern musste.

Die Notlandung einer Air-Berlin-Maschine vor anderthalb Wochen in Thailand verlief möglicherweise dramatischer als bislang bekannt. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf die Internetseite „The Aviator Herald“ berichtete, seien zwei der drei Hydraulik-Kreisläufe des Flugzeugs beschädigt worden und das austretende Hydrauliköl habe sich entzündet. Eine Sprecherin von Air Berlin betonte am Sonntag hingegen, ein Triebwerksbrand könne nicht bestätigt werden. Sie warnte vor Spekulationen vor Abschluss der laufenden Untersuchungen.

Dem „Spiegel“-Bericht zufolge schaltete der Flugcomputer durch den Brand automatisch in einen Modus, in dem der Pilot den mit 249 Passagieren besetzten Airbus ohne Computerhilfe steuern muss. Wegen der zerstörten Hydraulik sei jedoch bei der Landung auf der Ferieninsel Phuket das Anti-Blockier-System ausgefallen.

Drei Reifen seien geplatzt und in Brand geraten. Bei Air Berlin hieß es, diese Darstellung fuße auf unbestätigten Angaben aus nicht bekannten Quellen. Nach den bisherigen Erkenntnissen sei die Feuerwarnanlage des Triebwerks nicht aktiviert worden. Zudem habe die Besatzung nicht über Steuerungsprobleme berichtet.

Der Airbus A330 war am 20. Dezember kurz nach dem Start in Phuket wegen Triebwerksproblemen zurückgekehrt. Alle Passagiere überstanden die Notlandung unverletzt. Schon damals war in regionalen Medien von einem Feuer im Triebwerk die Rede, was bei Air Berlin jedoch bestritten wurde. (dpa)

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