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BER Berlin-Schönefeld: Flughafen entlässt Projektleiter wegen Statikpanne

Immer neue Probleme am Hauptstadtflughafen BER.

Immer neue Probleme am Hauptstadtflughafen BER.

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dpa/Ralf Hirschberger/Archiv

Wegen der Statikprobleme am BER-Terminal hat die Flughafengesellschaft personelle Konsequenzen gezogen. Der Projektleiter für den Bau des Gebäudes wurde am Mittwoch von seinen Aufgaben entbunden.

Der bisherige Bauleiter Frank Röbbelen übernimmt seinen Verantwortungsbereich. „Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, weil wir sicher sind, dass wir mit Frank Röbbelen derart komplexe Themen künftig besser und transparenter managen können“, sagte Flughafengeschäftsführer Karsten Mühlenfeld.

Statiker prüfen derzeit, ob die Decke verstärkt oder die Ventilatoren ersetzt werden müssen. In einer Pressemitteilung erklärte die Flughafengesellschaft, die Ventilatoren seien deutlich schwerer als in der ursprünglichen Planung angenommen. Offenbar wurden also bei der Ausführung Fehler gemacht. Gebaut wurde die Anlage vom Gebäudetechnik-Unternehmen Caverion, das weiterhin am BER tätig ist.

Ein weiterer leitender BER-Mitarbeiter musste bereits am Dienstag aufhören. Der Verantwortliche für die Entrauchungstechnik soll überhöhte Rechnungen bewilligt haben. Die Flughafengesellschaft hatte in dem Fall gemeinsam mit Siemens Anzeige erstattet.


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