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Berliner Bankangestellte lehnt Kontoeröffnung für Israeli ab

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Sparkasse am Alexanderplatz.

Foto:

imago

Eine Bankangestellte einer Berliner Sparkassenfiliale hat einem israelischen Bürger eine Kontoeröffnung verwehrt. Laut der englischsprachigen Webseite "Ynetnews.com" wollte der in Berlin lebende Israeli Yakir Avraham in der Sparkasse am Alexanderplatz ein Konto eröffnen. Als er der Mitarbeiterin am Schalter seinen israelischen Pass gab, lehnte diese eine Kontoeröffnung mit der Begründung ab, sein Land stünde unter einem Embargo.

Wie Avraham der Nachrichtenseite berichtet, war er zunächst von der Aussage schockiert und fragte sich: "Warum werden wir wie Aussätzige behandelt?" Dann nahm er seinen Ausweis und verließ die Bank.

Nach dem Vorfall am 24. Februar fragte "Ynet" bei der betreffenden Sparkasse nach, ob es eine bestimmte Israel-Politik im Haus gebe und was die Mitarbeiterin mit dem Ausdruck "ein Land unter Embargo" meinte. Die Sparkasse entschuldigte sich sofort für den Fehler.

Mitarbeiterin bedauert den Fehler

Auf Nachfrage der Berliner Zeitung erklärte die Sprecherin der Sparkasse Berlin:

„Die Berliner Sparkasse hat bereits israelischen Medien ihr Bedauern geäußert und versichert, dass es sich um ein Missverständnis handelte. Die Ablehnung hat keinerlei politische Hintergründe und entspricht keineswegs der Politik der Berliner Sparkasse. Dies können wir nur wiederholen. Es war ein äußerst bedauerlicher Fehler einer jungen Mitarbeiterin, die sich noch in Ausbildung befindet und mit der Situation in diesem Augenblick offensichtlich überfordert war. Sie bedauert ihren Fehler zutiefst.

Leider hat sich der Kunde nicht wieder bei uns gemeldet. Selbstverständlich würden wir ihm das gewünschte Konto eröffnen.“



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