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Berliner Bewerbung: Zeitplan für Olympia offen

Das Olympiastadion Berlin.

Das Olympiastadion Berlin.

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dpa

Berlin -

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat Berlin und Hamburg ein gutes Zeugnis ausgestellt und sieht beide Städte als geeignete Olympiakandidaten. „Wir kommen zu dem einfachen und klaren Fazit, dass beide Städte uneingeschränkt die Grundvoraussetzungen erfüllen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Donnerstag nach der ersten Begutachtung der Konzepte.

Allerdings blieb nach der Sitzung des DOSB-Präsidiums offen, wann die Entscheidung über eine mögliche Olympia-Bewerbung getroffen werden soll. „Es könnte bereits am 6. Dezember so sein“, sagte Hörmann. An diesem Tag tagt die Mitgliederversammlung des DOSB. Bis dahin, so hieß es noch im Mai, wollte das Präsidium eigentlich entschieden haben, ob Deutschland sich bereits für 2024 bewerben will – und wenn ja, mit welcher Stadt.

Nun sagte Hörmann, das hänge vor allem von der Stimmungslage in der Bevölkerung ab. „Ein Szenario wie in München wollen und werden wir nicht mehr erleben. Sich auf eine Stadt festzulegen und dann von der Bevölkerung die Rote Karte zu bekommen, kann nicht das Ziel sein“, sagte Hörmann. Bis zum 28. Oktober will der DOSB nun mit allen Beteiligten weitere Gespräche führen und dann einen Zeitplan erstellen. Möglicherweise sei die Zeit im Dezember noch nicht reif und das Bild noch nicht klar für eine definitive Entscheidung.

Der Senat reagierte zurückhaltend auf die DOSB-Äußerungen. Der deutsche Sport sei am Zuge, sich eine Meinung zu bilden, mit welcher Stadt die Bewerbung konkretisiert werden solle, sagte Senatssprecher Richard Meng. (mit sid)


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