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Beschluss: Senat will Unterkünfte für 34.000 Flüchtlinge errichten

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Flüchtlingsunterkunft in Container-Bauweise in Berlin.

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dpa

Nach wochenlangem Streit hat der Senat am Dienstag ein Gesamtkonzept zur längerfristigen Unterbringung von Flüchtlingen beschlossen. Auf gut 60 Grundstücken, die mit den Bezirken bereits abgestimmt sind, sollen noch in diesem Jahr Wohncontainer aufgestellt und feste Gemeinschaftsunterkünfte gebaut werden.

Insgesamt soll so Platz für rund 34.000 Asylbewerber geschaffen werden. Ziel ist es, dass die Menschen so schnell wie möglich aus ihren Notquartieren herauskommen und belegte Turnhallen wieder frei gemacht werden können.

SPD und CDU sind sich zudem darüber einig, dass bis zum Sommer weitere Flächen zum Bau von Flüchtlingsheimen festgelegt werden.

60 Modularbauten, 30 Containerdörfer

Insgesamt sollen in Berlin auf 60 Grundstücken feste, langlebige Modularbauten und an 30 Orten Containerdörfer entstehen. Die 90 Standorte sollen möglichst gerecht über die zwölf Bezirke verteilt werden, geplant sind mindestens fünf und höchstens neun pro Bezirk. Sollte der Senat sich mit einem Bezirk nicht über die Grundstücke einigen können, entscheidet der Senat allein.