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Brandenburg, Harz, Erzgebirge & Tschechien: Hier können Sie in der Nähe von Berlin Skifahren

Ein Snowboarder im Harz. Wir sagen Ihnen, wo Sie Wintersport nicht allzu weit von Berlin erleben können.

Ein Snowboarder im Harz. Wir sagen Ihnen, wo Sie Wintersport nicht allzu weit von Berlin erleben können.

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imago stock&people

Schneespaß im Harz: Von Berlin nach Braunlage in drei Stunden

Schneehungrige Hauptstädter können völlig entspannt in drei Stunden (per Auto) ins Skiwochenende reisen: Am 9. Januar startet die Saison am Wurmberg in Norddeutschlands höchstem Mittelgebirge. Das Skifahren hat Tradition im Harz. Schon vor mehr als 120 Jahren sausten hier die ersten Skisportler dort die Hänge hinunter.

Heute sind bei entsprechender Schneelage 30 Abfahrten mit etwa 17 Kilometern Gesamtlänge und etwa zwei Dutzend Schlepp- und Doppelsessellifte für Alpinskifahrer in Betrieb. Die Skigebiete im Harz sind oft das Ziel von Tagesausflüglern aus der näheren Umgebung.

Aber auch zahlreiche Städter aus Berlin und Hamburg kommen zum Skilaufen hierher. Viele bereiten sich über ein verlängertes Wochenende auf ihren Skiurlaub in den Alpen vor. Die bedeutendsten Orte für Alpinskifahrer in dieser Region sind Braunlage, Hahnenklee und St. Andreasberg.

Braunlage ist im Winter voll auf Wintersport eingestellt. Direkt vom Ort aus geht es mit der Seilbahn hinauf zum Skizentrum auf den Wurmberg, mit 971 Metern immerhin der höchste Berg Niedersachsens. Ein weiterer Ski- und Snowboard-Park befindet sich rund zehn Kilometer südlich im Ortsteil Hohegeiß.

Lage: Braunlage, Landkreis Goslar, Niedersachsen, im Nationalpark Harz

Anfahrt: Mit dem Auto über Magdeburg/Braunschweig etwa drei Stunden, mit der Bahn bis Bad Harzburg in 3,5 bis 4 Stunden

Tagesticket: 31 Euro am Wurmberg. Die komplette Preisliste gibt es hier.

Info: www.braunlage.de

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Skilanglauf im schönen Brandenburg

Brandenburg ist ein flaches Bundesland, lange Abfahrten findet man hier nicht. Dafür bietet die Natur Brandenburgs im tiefen Winter viel Fläche für Skilangläufer. Einige Hügel eignen sich sogar zum Skifahren. Langläufer trifft man fast überall: in der Schorfheide im Norden, im Schlaubetal im Osten, an den gefluteten Tagebauseen im Süden oder bei Caputh im Westen. Auch der Rundkurs Fläming-Skate wird bei genügend Schnee rege genutzt. Wie im Mittelgebirge fährt es sich in Bad Freienwalde (Oder-Spree), dem nördlichsten Skisportzentrum Deutschlands.

Auch die Freunde des Abfahrtslaufs sind in Brandenburg bestens aufgehoben. So zum Beispiel in den Diehloer Bergen bei Eisenhüttenstadt (Oder-Spree). Seit 1978 gibt es dort sogar einen Skilift, der den Höhenunterschied von 30 Metern überbrückt. Im Flachland Brandenburg gibt es sogar zwei Skilifte. Bei Eisenhüttenstadt und in Gröden (Elbe-Elster) werden sie genutzt. Genutzt werden auch die vielen Möglichkeiten zum Skilanglauf. Hier eine kleine Auswahl:

Mehr Informationen unter:

www.landes-skiverband-brandenburg.de

www.reiseland-brandenburg.de

Wenn das Wetter mitmacht, kann man übrigens auch in der Hauptstadt langlaufen - zum Beispiel in der Loipe auf dem Tempelhofer Feld:

++ Lesen Sie auf der nächsten Seite: Snowboarden im Riesengebirge ++

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