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Civil March for Aleppo: Hunderte zu Fuß von Berlin nach Syrien aufgebrochen

Aleppo-Marsch Frau mit Fahne

Mit dem "Civil March for Alepp" wollen die Demonstranten ein Zeichen der Solidarität setzen.

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Berlin -

Mehrere hundert Menschen sind am Montag in der deutschen Hauptstadt zum „Zivilen Marsch für Aleppo“ aufgebrochen. Die Journalistin und Bloggerin Anna Alboth will damit ein Zeichen der Solidarität setzen. Die Strecke folgt in umgekehrter Richtung der Flüchtlingsroute: von Berlin über die Tschechische Republik, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und die Türkei nach Syrien. Auf Facebook haben bisher 2800 Menschen zugesagt, Teile des Weges mitzugehen.

Teilnehmer des Aleppo -Marsches in Berlin

Demonstranten auf dem Solidaritätsmarsch in Berlin.

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Alboth freute sich zum Start des Marschs sehr über den Zuspruch. „Wichtig ist, dass man miteinander redet“, sagte sie. Im Marsch-Manifest heißt es: „Es ist Zeit, zu Handeln. Wir können nicht weiter vor unseren Laptops sitzen und nichts tun, behaupten, dass wir machtlos sind.“ Dieser Krieg könne gestoppt werden. „Dazu sind nur ein paar Unterschriften nötig.“

Die Aktivisten starteten vom ehemaligen Flughafen Tempelhof und wollen täglich durchschnittlich 20 Kilometer laufen. Nach dreieinhalb Monaten wollen sie die syrische Grenze erreicht haben. (dpa)