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Demonstration gegen Antisemitismus: Störungen am Rande

Einer der Gegendemonstranten lief mit einer riesigen Palästinenserfahne inmitten der Kundgebung gegen Antisemitismus umher.

Einer der Gegendemonstranten lief mit einer riesigen Palästinenserfahne inmitten der Kundgebung gegen Antisemitismus umher.

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BLZ

Während am Sonntag am Brandenburger Tor mehrere tausend Menschen friedlich gegen Antisemitismus demonstriert haben, versuchten Gegendemonstranten die Kundgebung zu stören.

Mehrere Dutzend arabischstämmige Jugendliche schwenkten Palästinenserfahnen, riefen Parolen und belästigten Kundgebungsteilnehmer. Einer der Gegendemonstranten lief mit einer riesigen Palästinenserfahne inmitten der Kundgebungsteilnehmer umher. Diese ließen sich jedoch nicht provozieren. Wer die Gegendemonstranten fotografierte, wurde von diesen bedroht.

Polizisten hielten schließlich die Gruppe auf Abstand zu den Kundgebungsteilnehmern und ließ sie aber gewähren. „Der Einsatzleiter hat die Demonstranten an der Kundgebung belassen, weil diese nicht wesentlich gestört wurde“, sagte ein Polizeisprecher. Zudem seien keine strafbaren Inhalte gerufen worden. Der Sprecher verwies auf das Versammlungsrecht, wonach Proteste in Ruf- und Hörweite zugelassen werden müssen. Platzverweise oder gar Festnahmen gab es nicht.