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Digitalszene: Das sind die beliebtesten Coworking-Spaces in Berlin

Betahaus Kreuzberg

Betahaus, Kreuzberg: Deutschlands erster offizieller Coworking-Space gehört immer noch zu den beliebtesten.

Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin

Berlin ist natürlich auch die Hauptstadt der Coworking-Spaces. Wir stellen die beliebtesten Gemeinschaftsbüros vor.

C-Base in Kreuzberg

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C-Base, Kreuzberg: In dem Hackerspace gab es schon Coworking, bevor es den Begriff überhaupt gab.

Rungestraße 20, 10179 Berlin

Foto:

Berliner Zeitung

Die C-Base hat sich wohl nie als Coworking-Raum bezeichnet, aber die Coworking-Historiker sind sich einig, dass der 1995 als eine Art erweitertes Wohnzimmer für Hacker gegründete Ort die Coworking-Bewegung bereits vorwegnahm. Sicher ist: Die C-Base gilt als eine der Keimzellen der Hackerspaces, die inzwischen in vielen Städten entstanden sind und ist Dreh- und Angelpunkt der Berliner Hackerszene. Workshops und andere Veranstaltungen in den 700 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, die wie das Innere eines abgestürzten Raumschiffs wirken, sind meist auch für Nicht-Mitglieder zugänglich – und nur selten kostenpflichtig. 

Sankt Oberholz in Mitte

Sankt Oberholz

Sankt Oberholz, Mitte: Einer der weltweit ersten Coworking-Pioniere bietet neue Flächen an.

Rosenthaler Str. 72A, 10119 Berlin

Das Café Sankt Oberholz am Rosenthaler Platz war einer der ersten Orte, die aufgeklappte Laptops ins Café-Konzept integrierten. Es eröffnete 2005 zur gleichen Zeit als auch in San Francisco die ersten Coworking-Räume entstanden. Inzwischen gehört das ganze Eckgebäude, in dem das Café untergebracht ist, zum Oberholz und wird dort sowie ein weiterer Standort in der Nähe als Coworking-Space betrieben.  Vollzeit-Arbeitsplätze ab 189 Euro im Monat. 

Betahaus in Kreuzberg

Betahaus Kreuzberg

Betahaus, Kreuzberg: Deutschlands erster offizieller Coworking-Space gehört immer noch zu den beliebtesten.

Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin

Mit dem Betahaus in Berlin machte 2009 der erste offizielle Coworking-Space in Berlin auf (das Sankt Oberholz nutzte den Namen damals nicht). Das Betahaus, das sich über 5000 Quadratmeter auf fünf Etagen erstreckt, trug so erheblich dazu bei, das Konzept in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Vollzeit-Arbeitsplätze ab 159 Euro im Monat, Team-Räume ab 300 Euro.

Co Up in Kreuzberg

Co Up Kreuzberg

co.up, Kreuzberg: Coworking für App-Entwickler.

Adalbertstraße 8, 10999 Berlin

Das bereits 2009 eröffnete Co Up in der Adalbertstraße in Kreuzberg ist als Coworking-Space besonders für Software-Entwickler und Designer  interessant.  Im sogenannten Open Device Lab können sie ihre Apps nämlich gleich  auf verschiedenen Endgeräten prüfen. Flexible  Vollzeit-Arbeitsplätze gibt es ab  210 Euro im Monat, eine Tageskarte kostet 15 Euro. Konferenzräume können extra gebucht werden.

Agora Collective in Neukölln

Das Haus des Agora Collective ist eine Mischung aus Künstlerhaus und Coworking-Space mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit (man kann besonders gefiltertes Regenwasser trinken). 2011 in Neukölln gegründet, bietet es neben Coworking-Tischen auch ein Café sowie  Ateliers und Raum für Ausstellungen und Veranstaltungen. 24-Stunden-Zugang gibt es ab 184 Euro im Monat, einen festen Arbeitsplatz kann man ab 248 Euro monatlich mieten. Zugang für einen Tag gibt es schon für 16 Euro.  Ein zweiter Standort soll bald auf dem Gelände der früheren Kindl-Brauerei eröffnet werden.

Mindspace in Mitte

Mindspace Mitte

Mindspace, Mitte: Die Kette bietet viele separate Glaskasten-Büros zwischen Vintage-Möbeln.

Friedrichstraße 68, 10117 Berlin

Auf 5000 Quadratmetern und drei Etagen ist in der Edel-Shopping-Mall The Q in der Friedrichstraße der erste Berliner Coworking-Raum der Kette Mindspace aus Tel Aviv entstanden. 90 Prozent der Fläche sind abgetrennte Glaskästen, die es ab 950 Euro zu buchen gibt. Ein Arbeitsplatz an einem der offenen Schreibtische zwischen den Designer-Möbeln kostet  350 Euro. 

Factory Berlin in Mitte

Factory Berlin Mitte

Factory Berlin, Mitte: Coworking zwischen Designermöbeln im Start-up-Campus.

Foto:

Paulus Ponizak

Im Erdgeschoss des Start-up-Campus Factory in Mitte gibt es seit vergangenem Jahr auf 800 Quadratmetern einen Coworking-Bereich inklusive Café, Terrasse und Gemeinschaftsküche. Einen wechselnden Arbeitsplatz am Tisch kann man ab 300 Euro mieten, einen Festarbeitsplatz ab 400 Euro. 

WeWork, verschiedene Standorte

WeWork

WeWork, verschiedene Standorte: Die milliardenschwere Coworking-Kette aus New York  eröffnet gleich drei Standorte in Berlin.

Foto:

WeWork

Die vor sechs Jahren in New York gegründete Coworking-Kette WeWork, die inzwischen 92 Büros hat, will in diesem Jahr gleich drei Standorte in Berlin eröffnen. In Betrieb genommen hat sie bereits ein Büro im Sony Center. Arbeitsplätze am Schreibtisch gibt es dort ab 370 Euro, Büroräume ab knapp 500 Euro. Dafür gibt es auch demineralisiertes Wasser und Kaffee aus einer Privatrösterei.