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Erweiterung: Große Lösung für den Mauerpark

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Trödeln am Rand des Mauerparks: Auf dem Flohmarkt bleibt es bunt.
Trödeln am Rand des Mauerparks: Auf dem Flohmarkt bleibt es bunt.
 Foto: Imago/Müller-Stauffenberg
Berlin –  

Der Mauerpark zwischen Prenzlauer Berg und Wedding wird größer als von Senat und Bezirk Mitte vorgesehen. „Wir werden den Mauerpark um fünf Hektar Fläche erweitern“, sagt Christian Gaebler (SPD), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Die zusätzliche Fläche werde das Land vom Grundstückseigentümer CA Immo aus Wien ankaufen. Bislang war von lediglich zwei bis drei Hektar die Rede, so dass die Parkanlage dann mindestens zehn Hektar groß geworden wäre. Diese Größe muss in diesem Jahr erreicht werden, sonst muss der Senat 2,25 Millionen Euro Fördermittel an die Allianz Umweltstiftung zurückzahlen.

Diese Gefahr will der Senat abwenden. So soll die Parkerweiterung auf insgesamt 13 Hektar auf dem derzeit als Gewerbegebiet genutzten Areal zwischen Bernauer Straße und Gleimstraße erfolgen. Auch der Kauf der Flächen – diesen hatte das Land bis zum vergangenen Jahr immer abgelehnt – scheint gesichert. Wie Gaebler sagt, sei der Ankauf aus laufenden Haushaltsmitteln finanzierbar. Ein Teil des Geldes könne auch aus den Mitteln kommen, die für die Gestaltung der zusätzlichen Parkflächen vorgesehen waren. Laut Gaebler sind dafür etwa 4,5 Millionen Euro eingeplant. Zusätzlich sollen die Gaststätte Mauersegler und der Flohmarkt erhalten bleiben, die Gewerbetreibenden wollen ihre zwei Hektar Fläche ebenfalls erwerben. Das Land will dabei als Vermittler zur CA Immo tätig sein.

Zu den Grundstücksgeschäften laufen derzeit noch Verhandlungen zwischen Senat, Bezirk Mitte sowie CA Immo, sie sollen bis Juni abgeschlossen sein. Laut Gaebler sei es gelungen, das Areal südlich des Gleimtunnels von jeglicher Bebauung freizuhalten. Nördlich davon müsse man „Abstriche hinnehmen“. Dort könnte ein Wohngebiet mit bis zu 550 Wohnungen entstehen, was Bürgerinitiativen ablehnen. Die Planung für die Parkerweiterung hatte der Bezirk Mitte in der vergangenen Woche beschlossen.

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