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Fanmeile: 14 Millionen für mehr Sicherheit

Die Fanmeile soll zu einem Freiluftstadion ausgebaut werden.

Die Fanmeile soll zu einem Freiluftstadion ausgebaut werden.

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dapd

Berlin -

Die sogenannte Fanmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule im Tiergarten soll zu einer Art permanentem Freiluftstadion ausgebaut werden. Längs der Straße des 17. Juni sollen dafür rund 14 Millionen Euro investiert werden, sagt Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU). Vor allem gehe es um eine Verbesserung der Sicherheit, etwa um den Ausbau von Fluchtwegen im Tiergarten, die derzeit teilweise noch von Zäunen verstellt sind. Sie können bei einer Panik zu gefährlichen Hindernissen werden.

Viel Geld ist für die Verlegung von Notstrom- und Versorgungsleitungen vorgesehen. Der Strom soll bei einem Ausfall der Festplatztechnik für eine sekundenschnelle Notbeleuchtung sorgen, das Wasser ist unter anderem für die Gastronomie an der Festmeile bestimmt.

Außerdem sollen für Rettungsfahrzeuge Fahrwege befestigt werden und feste Poller und Zäune teils durch mobile Absperrungen ersetzt werden. Hintergrund der Planungen ist das Unglück bei der Love Parade 2010 in Duisburg, bei der Panik ausbrach und 21 Menschen wegen fehlender Fluchtwege getötet und zahlreiche verletzt wurden. 90 Prozent des eingeplanten Geldes stammen von der EU, 10 Prozent muss das Land Berlin aufbringen. Auf den klammen Bezirk Mitte kommen laut Spallek keine Kosten zu. Spallek betonte, dass es nicht um ein Mehr an Veranstaltungen auf der Straße des 17. Juni gehe, sondern ausschließlich um mehr Sicherheit.


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