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Flüchtlinge in Berlin: Keine weiteren Turnhallen für Flüchtlingsunterbringung

Berliner Feuerwehr und zivile Helfer errichten gemeinsam in einer Turnhalle in Friedrichshain eine Notunterkunft für Flüchtlinge.

Berliner Feuerwehr und zivile Helfer errichten gemeinsam in einer Turnhalle in Friedrichshain eine Notunterkunft für Flüchtlinge.

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imago/snapshot

Berlin will keine weiteren Turnhallen mit Flüchtlingen belegen. Über die bereits vorgelegte Liste hinaus sollten keine neuen Hallen genutzt werden, sagte Innensenator Frank Henkel (CDU) am Donnerstag nach einer Klausur der rot-schwarzen Landesregierung. Stattdessen sollten notfalls Gewerbegebäude beschlagnahmt werden. „Großkapazitäten sind so schnell wie möglich auch gegen Widerstände belegungsfähig zu machen“, beschloss der Senat.

Schulen, deren Hallen schon mit Flüchtlingen belegt seien, sollten zusätzliche Sportangebote - Schwimmen, Eislaufen, Klettern, Fitness, Tanzen, Rudern - nutzen. Dafür stelle der Senat Sondermittel von bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Betroffene Vereine würden mit bis zu einer Million Euro bei der Anmietung von Ersatzräumen unterstützt - wenn sie Angebote auch für Flüchtlinge machen. (dpa)



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