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Kein Volksbegehren: Zu wenig Voten gegen Nachtflüge

Die Landesabstimmungsleiterin Petra Michaelis-Merzbach teilte am Donnerstag das endgültige Ergebnis vor. Danach wurden 139.129 gültige Unterschriften eingereicht. Das Volksbegehren wäre aber erst dann ein Erfolg geworden, wenn es von mindestens 173.233 Berlinerinnen und Berlinern unterstützt worden wäre.

Die meisten Unterstützer wohnen in Treptow-Köpenick (42.615 gültige Unterschriften), Steglitz-Zehlendorf (22.910) und Tempelhof-Schöneberg (15.145), die wenigsten in Reinickendorf (2505), wo der Flughafen Tegel liegt. 23 165 Unterschriften waren ungültig.

Das Plebiszit sei trotzdem ein Erfolg und ein deutliches Signal an die Politik, so die Initiative für ein Nachtflugverbot. „Wir fühlen uns als Sieger.“ Ein Sprecher kritisierte Unklarheiten, die einen Erfolg behindert hätten. So wurde zunächst mitgeteilt, dass rückseitig bedruckte Unterschriftenlisten akzeptiert würden, später hieß es, dass sie unzulässig seien. Unklar blieb auch, wie mit mehrfach geleisteten Unterschriften umgegangen wurde. (pn.)


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