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Kommentar zum Halbmarathon in Berlin: Ein Gruß aus der Sportstadt

Marathon in Berlin: Die ganze Stadt ist auf den Beinen.

Marathon in Berlin: Die ganze Stadt ist auf den Beinen.

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imago/Future Image

Es ist knapp zwei Wochen her, da fand eine kleine Gruppe von Damen und noch mehr Herren in Frankfurt am Main: Es solle anstatt Berlins lieber die Kleinstadt Hamburg in den Wettbewerb um Olympische Spiele in den Jahren 2024 ff. treten. Auch die meisten Einzelsportverbände des Deutschen Olympischen Sportbunds votierten dafür. Am kommenden Sonntag beweist Berlin, beweisen mehr als 30.000 Läufer, dass es die Sportmetropole des Landes ist.

Der Halbmarathon ist die erste große Sportveranstaltung des Jahres. Und sie passt hervorragend zu dieser Stadt, weil sie nämlich Geschichte hat, schließlich geht der Halbmarathon zurück auf einen Lauf durch den früheren Ost-Bezirk Lichtenberg im Jahr 1981.

Zeitgleich steigt in der Max-Schmeling-Halle das Finalturnier der Champions League im Volleyball – was den Zuschauerzuwachs angeht, ist das die Boom-Sportart dieses Jahrzehnts. Leider gibt’s keine Tickets mehr, das Turnier ist längst ausverkauft, obwohl Zusatztribünen aufgebaut wurden. Am 14. Mai findet im Jahn-Sportpark das Fußball-Champions-League-Finale der Frauen statt, am 6. Juni das der Männer im Olympiastadion.

Vom 27. Juli bis 5. August ermitteln im Olympiapark die jüdischen Sportler Europas bei den European Maccabi Games ihre Besten. Und der 26. September ist schon für den 42. Berlin-Marathon mit Startern aus aller Welt reserviert. Die ganze Stadt wird auf den Beinen sein, als Helfer, als Trommler, als Daumendrücker, als Freunde des Sports.

Zur Erinnerung: Auch in der Möchtegern-Olympiastadt Hamburg findet dieses Jahr eine Weltmeisterschaft statt: am 1. Mai, die des Krabbenpulens in der Fischauktionshalle.

Deshalb der total sportliche Rat: Der DOSB kann weiterpulen. Wir können auch ohne Euch.