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Lehrerstreik am 26. Januar: An diesen Berliner Schulen wird gestreikt

An den meisten Schulen findet am 26. Januar normaler Unterricht statt.

An den meisten Schulen findet am 26. Januar normaler Unterricht statt.

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dpa

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die angestellten Berliner Lehrer für den 26. Januar zu einem Warnstreik aufgerufen. Beteiligen sollen sich aber nur die Berufsschulen sowie die angestellten Lehrkräfte am Gymnasium Tiergarten, der Gemeinschaftsschule Wilhelm von Humboldt, der Helene-Haeusler-Schule, der Joan-Mirò-Schule, der Paula-Fürst-Schule, dem Hans-Carossa-Gymnasium, dem Willi-Graf-Gymnasium, der Lindenhof-Schule, der Kiepert-Schule, der Fritz-Karsen-Schule, der Hans-Fallada-Schule und der Walter-Gropius-Schule.

Die GEW will eine Angleichung der Nettogehälter der angestellten Lehrer an die der verbeamteten Lehrer erreichen. Der Senat hat Verhandlungen über einen eigenen Tarifvertrag für Berlin bereits abgelehnt.

„Das ist nur ein Auftakt“, sagte die GEW-Vorsitzende Doreen Siebernik. Nach den Winterferien Anfang Februar plane man weitere Aktionen, gleichzeitige suche man aber das Gespräch mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen. Schließlich sei 2016 ja ein Wahljahr, in dem das Abgeordnetenhaus neu gewählt werde. Mit Blick auf den Wahltermin im September sollen also auch umfangreichere Streiks folgen.  Seit 2013 streikten die angestellten Berliner Lehrer an mehr als 20 Tagen. Ohne Erfolg. Im laufenden Schuljahr allerdings wird erstmals mehr als die Hälfte der Berliner Lehrer angestellt sein und nicht mehr verbeamtet. Denn Berlin verbeamtet seit 2003 anderes als die meisten anderen Bundesländer seine Lehrer nicht mehr. Nur angestellte Pädagogen sind streikberechtigt, Beamte nicht.


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