Feuerwehrleute löschen ein brennendes Auto in der Alten Jakob Straße in Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Serien-Auto-Brandstifter gefasst. Foto: dpa
Feuerwehrleute löschen ein brennendes Auto in der Alten Jakob Straße in Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Serien-Auto-Brandstifter gefasst. Foto: dpa
Berlin –
Nach monatelangen Brandanschlägen auf Autos in Berlin hat die Polizei einen mutmaßlichen Serien-Brandstifter gefasst. Es handelt sich um einen 27-Jährigen, der gestanden hat, 67 Brandanschläge verübt haben.
Nach wochenlangen Ermittlungen ist es der Polizei offenbar gelungen, einen der Haupttäter einer Serie von Auto-Brandstiftungen festzunehmen. Es handelt sich um einen 27-Jährigen, der gestanden hat, von Juni bis August in der Hauptstadt 67 Brandanschläge verübt haben. Insgesamt wurden mehr als 100 Fahrzeuge beschädigt.
Der Verdächtige wurde bereits am Freitag festgenommen. Am Wochenende erließ ein Richter Haftbefehl. „Dies ist ein sensationeller Fahndungserfolg“, sagte der Leiter des Berliner Landeskriminalamtes, Christian Steiof. Daran hätte auch die Bundespolizei mitgearbeitet.
In diesem Jahr wurden bereits mehr als 550 Fahrzeuge durch Brandstiftungen beschädigt. Im Jahr mit den bislang meisten Brandstiftungen - 2009 - wurden in Berlin mehr als 400 Autos angezündet, im Jahr 2010 waren es etwa 300. Schätzungsweise die Hälfte der Taten verüben laut Polizei politisch motivierte Brandstifter aus linksextremen Kreisen.
Bisher nur kleinere Fahndungserfolge
Die Polizei ist schon seit Wochen nachts verstärkt unterwegs. Bislang gab es nur kleinere Fahndungserfolge - auch dank Hinweisen engagierter Bürger. Teils mussten Festgenommene aber wieder laufen gelassen werden. Für Autobesitzer kommt es im Schadensfall darauf an, ob der Wagen völlig ausgebrannt ist oder nur beschädigt wurde.
Beschädigung nur durch Vollkaskoversicherung abgedeckt
Ausgebrannte Fahrzeuge werden nach Angaben des Deutschen Anwaltvereins in der Regel mit ihrem aktuellen Wert ersetzt. Eine Beschädigung hingegen sei nur durch eine Vollkaskoversicherung abgedeckt, nicht jedoch von einer Teilkaskopolice. Auch Schäden an Fahrzeugen neben einem brennenden Auto müssten in der Regel selbst bezahlt werden. (dpa)
Noch nie brannten in Berlin so viele Autos wie in diesem Jahr, weshalb die Polizei unter enormem Druck steht. Vom 1. Januar bis Sonntag wurden 470 Autos angezündet und 183 danebenstehende Fahrzeuge durch Flammen beschädigt. Vor allem in den Ortsteilen Moabit, Charlottenburg, Westend und Spandau soll der 27-Jährige Brände gelegt haben. Nach Informationen der Berliner Zeitung werden ihm auch mehrere Brandstiftungen im August im Villenbezirk Zehlendorf zur Last gelegt.
Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
Fotos: dpa
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
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Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
Trauriger Rekord: In Berlin haben Brandstifter 2011 an so vielen Autos nachts Feuer gelegt wie seit Jahren nicht. 537 Fahrzeuge wurden direkt angezündet, teilte die Polizei mit. Weitere 222 Wagen wurden durch übergreifende Flammen beschädigt.
Wegen dieser Brände, die teilweise im Minutenabstand erfolgten, hatte die Berliner Polizei im August eine „Besondere Aufbauorganisation“ gegründet. Sie machte dabei von einem Angebot des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich (CSU) Gebrauch und wird seither von hunderten Zivilfahndern der Bundespolizei unterstützt.
Auf die Spur kam die Polizei dem Verdächtigen durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen aus der U-Bahn, die der Mann benutzt hatte, um zu den Tatorten zu gelangen. Bundespolizisten ermittelten schließlich seine Identität.
Nach anfänglichem Leugnen räumte der Mann schließlich mehre Brandstiftungen ein, als ihm anfangs zur Last gelegt worden waren. Er schilderte detailliert, wie er die Taten beging, so dass es nach Darstellung der Ermittler keinen Zweifel gibt, er könnte sie auf Druck der Polizei hin gestanden haben. Die Polizei prüft, ob er datrüberhinaus noch weitere Brandstiftungen beging.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen gelernten Lackierer, der jahrelang arbeitslos war und verschuldet ist. Er lebte bei seiner Mutter im Berliner Ortsteil Moabit.
Als Motiv gab er Frust über seine Arbeitslosigkeit an. Der 27-Jährige hatte es auf deutsche Automarken abgesehen. LKA-Chef Steiof sprach von einem „diffusen Sozialneid“, der den Mann getrieben habe.
Dass die nächtlichen Autobrände damit gestoppt sind, glaubt Steiof jedoch nicht. „Es geht weiter, aber nicht in diesem Ausmaß. Aber der Fall stützt unsere These, dass viele Taten auf das Konto weniger gehen.“
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