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Mordversuch in Schöneberg: Verstümmelte Iranerin - 25 Hinweise auf Täter

Die Polizei befürchtet, dass Omid Ramadani weitere Opfer sucht.

Die Polizei befürchtet, dass Omid Ramadani weitere Opfer sucht.

Im Fall der Verstümmelung einer 37-jährigen Iranerin in Schöneberg hat die Polizei inzwischen 25 Hinweise erhalten. „Es sind durchaus vielversprechende Hinweise dabei“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Die Ermittler hatten am Freitag zwei Fotos des Verdächtigen veröffentlicht.

Der 45-Jährige soll seine Lebensgefährtin Ende Oktober in der gemeinsamen Wohnung grausam verstümmelt haben. Die Frau war mit schweren Stichverletzungen im Krankenhaus notoperiert worden und ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Mann die Frau töten wollte.

Der Mann ist irakisch-iranischer Herkunft und hat die niederländische Staatsangehörigkeit. Laut Polizei gilt er als äußert gewalttätig gegenüber Frauen und sucht möglicherweise neue Kontakte, auch über Internetforen. (dpa)