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Ohne Zwischenfälle: Flüchtlinge verlassen Thomaskirche

Die Flüchtlinge haben die Thomaskirche in der Nacht zum Montag verlassen.

Die Flüchtlinge haben die Thomaskirche in der Nacht zum Montag verlassen.

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dpa/Paul Zinken

Flüchtlinge und Unterstützer haben nach rund vier Tagen Besetzung die evangelische St.-Thomas-Kirche in Berlin-Kreuzberg in der Nacht zum Montag verlassen. Es habe keine Zwischenfälle gegeben, sagte Pfarrerin Claudia Mieth am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Die Kirche hatte ein Ende der Besetzung gefordert, eine zwangsweise Räumung aber abgelehnt.

Mehrere Flüchtlinge fanden den Angaben zufolge eigene Unterkunftsmöglichkeiten. Für die verbliebenen 61 bot die Kirche Schlafplätze in sechs verschiedenen kirchlichen Einrichtungen an. An den Verhandlungen, die zur Lösung geführt haben, nahm am Sonntag auch Superintendent Bertold Höcker teil.

Am Mittwoch (17. September, 19 Uhr) wollen die Flüchtlinge laut Mieth in der Heilig-Kreuz-Kirche erneut auf ihre Situation aufmerksam machen. Sie fordern eine Veränderung der Asylpolitik in Deutschland. Einige der Flüchtlinge hatten bereits auf dem Oranienplatz in Kreuzberg campiert. Das Zeltlager war im April abgebaut und die Bewohner auf andere Unterkünfte verteilt worden. (dpa)


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