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Polizei Berlin: Polizist muss Diensthund "Sam" abgeben - Tausende protestieren

Arbeitsteam: Ein Polizist und sein Hund (Symbolbild).

Arbeitsteam: Ein Polizist und sein Hund (Symbolbild).

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imago/CHROMORANGE

Weil ein Polizist wegen einer Krankheit seinen Diensthund abgeben muss, protestieren derzeit Tausende im Netz. Eine Petition mit dem Titel „Sam gehört zu seinem Herrchen“ hat online bereits fast 6000 Unterstützer. Hintergrund ist demnach, dass ein Berliner Polizist den Schäferhund nach drei gemeinsamen Jahren abgeben musste, weil er wegen einer Erkrankung derzeit nicht fähig für den Außendienst ist.

Wie es in der Online-Petition heißt, wurde das Tier daher einem anderen Ordnungshüter zugeteilt. „Die Möglichkeit der Arbeit mit dem Hund in einem anderen Bereich sowie ein möglicher Abkauf des Hundes wurden abgelehnt.“

Zuvor war die Geschichte bei Facebook aufgetaucht. „Wir waren ein unzertrennliches Team und brauchen einander“, schrieb der Nutzer, bei dem es sich um den Beamten zu handeln scheint. „Jetzt wurden wir getrennt und ich kann es nicht verstehen."

Die „B.Z.“ hatte zuvor online berichtet, Kollegen des Berliner Polizisten hätten die Petition ins Leben gerufen, um das Gespann wieder zusammenzubringen. Von der Polizei war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. (dpa)



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