Potsdam. Angesichts der weiter steigenden Anzahl von Wohnungseinbrüchen will Brandenburgs Polizei Druck machen. Das Polizeipräsidium kündigte am Freitag vermehrt Streifen von uniformierten und zivilen Beamten an. Zudem soll die Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei verstärkt werden. Besonders im «Speckgürtel» der Bundeshauptstadt seien die Täter aktiv. Zuletzt waren an den Weihnachtstagen viele Brandenburger Opfer von Einbrüchen geworden.
Für 2012 zeichne sich ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ab, teilte die Polizei mit. 2011 hatten die Behörden mit 3500 Einbrüchen in Einfamilien- und Reihenhäuser einen Höchststand registriert. In Berlin setzte sich der gravierende Anstieg von Wohnungseinbrüchen fort. Von Januar bis Ende April verzeichnete die Polizei 4214 Anzeigen und damit 20,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Ermittler gehen von organisierten Diebestouren aus, bei denen Banden arbeitsteilig vorgehen. Die Täter seien sehr flexibel in der Auswahl der Tatorte und wechselten schnell zwischen verschiedenen Gemeinden im Berliner Umland, hieß es. (dpa/bb)
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