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Einbruch mit Leiter: Räuber stehlen 100-Kilo-Goldmünze aus Bodemuseum

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Diese Münze wurde im Bodemuseum gestohlen.

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imago/dpa

Berlin -

Einbruch im Bodemuseum: Laut Polizei haben am Montag in den frühen Morgenstunden zwischen 3.20 Uhr und 3.45 Uhr Räuber aus dem Bodemuseum auf der Museumsinsel eine 100 Kilogramm schwere Goldmünze im Nennwert von rund einer Million kanadische Dollar (rund 690.000 Euro) gestohlen. Der Materialwert liegt ungleich höher: rund 3,7 Millionen Euro.

Die Einbrecher gelangten anscheinend per Leiter ins Gebäude, die später in den S-Bahngleisen gefunden wurde. Rund zwei Stunden fuhren keine S-Bahnen auf der Stadtbahn.

Wie die Täter den Alarm umgehen und die schwere Beute abtransportieren konnten, untersucht gegenwärtig die Berliner Polizei. Die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang, sagte ein Sprecher. Man gehe aber von mehreren Tätern aus.

Das gestohlene Werk ist mit 100 Kilogramm Gewicht nicht nur die schwerste Goldmünze der Welt, sondern auch die größte. Ihr Durchmesser beträgt 53 Zentimeter. (KS)