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Jim Reeves tot aufgefunden: Tatverdacht nach Mord an Sqeezer-Sänger

Jim Reeves während der Fashion Week im vergangenen Jahr. Er modelte für Studio Gampe.

Jim Reeves während der Fashion Week im vergangenen Jahr. Er modelte für Studio Gampe.

Foto:

imago/Ralf Müller

Der Sänger und frühere Moderator Jim Reeves ist in einem Hostel am Stuttgarter Platz in Charlottenburg erschlagen worden. Das bestätigte die Obduktion der Leiche, die am Montag entdeckt wurde. Die Polizei bestätigte, dass der 47-jährige Mann durch stumpfe Gewalt ums Leben kam. Näheres teilte die Mordkommission am Dienstag nicht mit.

Motiv noch unbekannt

Die Ermittler haben inzwischen einen Tatverdacht. Gegen wen er sich richtet und ob es einen oder mehrere Verdächtige gibt, wurde nicht bekannt. „Wir kennen das Motiv noch nicht zweifelsfrei“, sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ermittelt werde in alle Richtungen.

Polizisten gehen davon aus, dass der Fall schnell geklärt wird. Mittlerweile sollen sie nach zwei Männern aus Polen fahnden, die mit dem Künstler zusammen im Hostel gewohnt haben.

Die Leiche des Musikers war, wie berichtet, am Montag gegen 7.45 Uhr von einem Reisenden entdeckt worden. Er hatte eingecheckt. Als er sein Zimmer betrat, sah er den Toten. Die Leiche lag auf dem Bett. Dem äußeren Anschein nach, soll sich das Opfer heftig gewehrt haben.

Rückfahrt ins Hostel

Im Hostel äußerte man sich am Dienstag zu dem Tötungsdelikt nicht. Bestätigt wurde, dass das Opfer Gast des Hostels war. Der Künstler soll nach einem Streit mit seiner Freundin in die Herberge gezogen sein und dort ein Mal übernachtet haben. Ob er allein ein Zimmer bewohnte, war am Dienstag nicht zu erfahren. Das sei Täterwissen und deshalb nicht öffentlich, so die Polizei. Die Familie, die sich am Dienstag bei der Mutter des Opfers im Kölner Stadtteil Deutz traf, widersprach Behauptungen, nach denen Jim Reeves schwul gewesen sein soll.

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Der Sänger soll am Samstagabend mit zwei anderen Hostelbewohnern in einer Bar gewesen und dort gefeiert haben. Nachts verabschiedete er sich von einem Freund, alle drei fuhren in das Hostel zurück, das bei Homosexuellen beliebt ist. Was sich im Anschluss zutrug, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass der Tote mehrere Stunden in dem Hostelzimmer lag. Möglicherweise hatten die Täter den Sänger bedrängt. Ob er ausgeraubt wurde, teilte die Polizei nicht mit.

Hiermit möchten wir ein offizielles Statement abgeben:Wir bedanken uns zunächst für eure Anteilnahme an dem...

Posted by Sqeezer on Dienstag, 2. Februar 2016