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Kundgebung in Friedrichshain: Neonazis planen "Weihnachtssingen"

Für die deutsche Politik war es wichtiger, sich zu etablieren und die Leute „mitzunehmen“, als die Gefahr, die von den Nazis ausgeht.

Für die deutsche Politik war es wichtiger, sich zu etablieren und die Leute „mitzunehmen“, als die Gefahr, die von den Nazis ausgeht.

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dpa

Neonazis planen für diesen Freitagabend in Friedrichshain eine Kundgebung. Für die Zeit von 18 bis 21 Uhr haben sie am Frankfurter Tor ein "Weihnachtssingen" angemeldet. Erwartet werden 100 Teilnehmer. Hintergrund ist eine Debatte im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, nach der religiöse Feste Weihnachtsmärkte im öffentlichen Raum nicht mehr zugelassen werden sollen.

Nach Angaben der Polizei wurde die Veranstaltung durch eine Privatperson aus der rechtsextremen Szene angemeldet.

Die "Initiative gegen Rechts / Register Friedrichshain-Kreuzberg" hat eine Gegenkundgebung mit 40 Teilnehmern angemeldet. Die Polizei will mit einem Großaufgebot zur Stelle sein, um beiden Seiten zu trennen. Denn in der nahe gelegenen Rigaer Straße befinden sich mehrere linke Wohnprojekte.

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