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Nach Demonstration im Friedrichshain: 30 Randalierer beschädigen die S-Bahn

Bei einem Trinkgelage ist ein Mann getötet worden.

Bei einem Trinkgelage ist ein Mann getötet worden.

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dpa

Mehr als 120 Frauen und Männer haben am Sonnabend in Friedrichshain gegen das in Hamburg ausgerufene Gefahrengebiet protestiert. Zu dieser Protestveranstaltung war im Internet aufgerufen worden. Die Demonstration wurde am Abend am Boxhagener Platz von der Polizei genehmigt. Bis auf einige Blockierungen der Fahrbahn verlief die Demonstration friedlich. Nach anderthalb Stunden löste sich die Versammlung auf.

In der Nacht zuvor hatten Unterstützer der Hamburger autonomen Szene in Friedrichshain einen S-Bahn-Wagen beschmiert sowie zahlreiche Autos beschädigt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, sprühte ein Unbekannter auf der Straße zudem einen Fußgänger an. Als dieser den Täter festhielt, schlug ihm dessen Begleiterin ins Gesicht und verletzte ihn. Bei dem Zwischenfall in der S-Bahn beschmierten etwa 30 Unbekannte einen Wagen von innen, unter anderem mit polizeifeindlichen Parolen.

Später schlugen rund 15 Unbekannte mit verschiedenen Gegenständen wie Baustellenschildern gegen Autoscheiben. Insgesamt wurden 17 - laut Polizei größtenteils hochwertige - Fahrzeuge beschädigt.

Ob es sich in allen Fällen um dieselben Täter handelte, ist noch unklar. In derselben Nacht waren Randalierer auch in Steglitz unterwegs. Unbekannte randalierten in fünf Straßenzügen. In der Sachsenwald-, Jever-, Lothar-, Bucher- und Friedrichsruher Straße rissen sie die Scheibenwischer an sieben Autos ab und beschädigten sieben Mopeds und Motorroller.


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