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Berliner Zeitung | Polizeireport 24.02.2016: Betonmischer an Siegessäule umgekippt - Verkehr läuft wieder
24. February 2016
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Polizeireport 24.02.2016: Betonmischer an Siegessäule umgekippt - Verkehr läuft wieder

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Polizei im Einsatz

Foto:

kra/BLZ

Vollbeladener Betonmischer am Großen Stern umgekippt

Aufräumarbeiten nach einem Lastwagenunfall am Großen Stern in Berlin-Tiergarten haben am Mittwoch stundenlang den Verkehr behindert. In dem mehrspurigen Kreisverkehr war der voll beladene Betonmischer gegen 10.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in der Kurve umgekippt. Dabei fiel er auf mehrere Autos, wie eine Feuerwehrsprecherin sagte. Der Lkw-Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, sonst aber niemand verletzt.

Um den auf der Seite liegenden Laster samt seiner Ladung wiederaufzurichten, waren mehrere Kräne nötig, wie ein Polizeisprecher am Nachmittag berichete. Gerätschaften der Feuerwehr reichten dafür nicht aus. Gegen 15 Uhr habe man das Schwergewicht schließlich wieder auf die Räder stellen können, danach liefen noch Aufräumarbeiten bis etwa 16.30 Uhr. Über Stunden waren zwei bis drei Fahrspuren in Richtung Brandenburger Tor gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Sieben in den Unfall verwickelte Autos wurden erheblich beschädigt. Ob sie am Rande des Kreisverkehrs parkten oder ob auch der fließende Verkehr betroffen war, war einem Polizeisprecher zufolge vorerst nicht geklärt. (dpa)

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Schwer verletzter Radfahrer gefunden

Radfahrer lag schwer verletzt auf Fahrbahn: Ein Passant hat gestern Abend einen schwer verletzten Radfahrer in Baumschulenweg gefunden. Kurz nach 19 Uhr entdeckte der Zeuge den 64-Jährigen bewusstlos auf der Fahrbahn der Kiefholzstraße liegend, neben ihm ein Fahrrad, und alarmierte die Feuerwehr. Die Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Unfallursache übernahm der zuständige Verkehrsermittlungsdienst.

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Vier Verletzte bei Chemieunfall in Adlershof

Bei einem Unfall in einem Labor des Instituts für Chemie der Humboldt-Universität in Berlin-Adlershof sind vier Mitarbeiter verletzt worden. Sie mussten am Dienstagabend in der Brook-Taylor-Straße behandelt werden, weil sie giftige Thionylchlorid-Dämpfe eingeatmet hatten, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Eine Flasche mit 100 Milligramm der giftigen Substanz war aus unbekannter Ursache geborsten. Die Feuerwehr rückte in Schutzanzügen an und neutralisierte die Chemikalie. Die Untersuchungen zur Unfallursache sollen am Mittwoch beginnen. Die Chemikalie ist unter anderem in Lithium-Thionylchlorid-Batterien enthalten. (dpa)

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Mann an Haustür in Marzahn überfallen

Überfall an der Haustür: Opfer eines Überfalls wurde gestern Abend ein Mann in Marzahn. Der 65-jährige Mann alarmierte gegen 18.45 Uhr die Polizei zu seiner Wohnanschrift in die Langhoffstraße. Den Beamten gegenüber gab er an, dass er gegen 18.30 Uhr beim Betreten seines Wohnhauses plötzlich von zwei Unbekannten angegriffen, mit einer Schusswaffe bedroht, einen Schlag ins Gesicht erhalten und seiner Geldbörse beraubt worden sei. Anschließend flüchteten die Räuber in unbekannte Richtung. Der Überfallene kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

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Linksabbieger überfährt Radfahrer

Radfahrer schwer verletzt: Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern Abend in Wilmersdorf. Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 18.45 Uhr ein 25-jähriger Autofahrer im Hohenzollerndamm unterwegs. Als er nach links in die Konstanzer Straße abbog, übersah er offensichtlich einen 25-jährigen Radfahrer, der nach Zeugenaussagen bei Rot auf dem Radweg aus der entgegengesetzten Richtung kam und stieß mit ihm zusammen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

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Erneut Scheiben vom Bürgerbüro des Parlamentspräsidenten eingeworfen

Unbekannte das Bürgerbüro des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), in Wedding attackiert. Eine Streife erblickte am frühen Mittwochmorgen in der Bellermannstraße eingeworfene Fensterscheiben, wie die Polizei mitteilte. Bereits am 19. Januar waren dort Scheiben eingeworfen und die Fassade beschmiert worden. Die Täter vom Januar wurden bisher nicht ermittelt. Linksautonome hatten sich aber im Internet zur Attacke bekannt. (dpa)

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Zwei Autos stossen zusammen - Drei Personen verletzt

Zusammenstoß zweier Fahrzeuge: Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Zehlendorf wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass gegen 19.45 Uhr eine 49-jährige Frau mit einem VW Passat die Straße Unter den Eichen in Richtung Berliner Straße befuhr. An der Kreuzung Unter den Eichen/Dahlemer Weg wollte die Autofahrerin nach links in den Dahlemer Weg abbiegen, übersah dabei offensichtlich den 44-jährigen Skoda-Fahrer, der aus Zehlendorf-Mitte kam, und stieß mit ihm zusammen. Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrfähig. Die Autofahrerin und ihre 47-jährige Beifahrerin kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 44-jährige Autofahrer wurde stationär in einer Klinik aufgenommen.

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Böllerattacke auf Fahrkartenautomat in Rahnsdorf

Zwei Unbekannte haben einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof Rahnsdorf in Berlin mit Böllern attackiert. Zeugen hätten am frühen Mittwochmorgen zwei dunkel gekleidete Menschen flüchten gesehen, sagte eine Polizeisprecherin. Es werde nun nach der verschwundenen Geldkassette des Automaten gesucht. Zuletzt war in der Nacht zum 7. Februar ein Fahrkartenautomat am benachbarten S-Bahnhof Wilhelmshagen gesprengt worden, ohne dass die Täter an Geld kamen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt, wird geprüft. (dpa)

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Autos in Prenzlauer Berg angezündet

Unbekannte haben drei Fahrzeuge in Berlin-Prenzlauer Berg durch Brandstiftung beschädigt. Zwei Autos brannten vollständig aus, eines wurde am frühen Mittwochmorgen in der Mendelssohnstraße stark beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Ein politisches Motiv für die Brandstiftung wird bisher nicht vermutet. (dpa)

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B97 in Cottbus nach Lastwagenunfall 12 Stunden gesperrt

Ein schwerer Unfall mit einem Lastwagen hat in Cottbus die Bundesstraße 97 mehr als zwölf Stunden lang blockiert. Grund für die lange Sperrung war nach Angaben der Polizei vom Mittwoch die schwierige Bergung des mit gekühltem Stickstoff beladenen Lkws, der am Dienstagmorgen im Ortsteil Gallinchen umgekippt war. Der Tank blieb unbeschädigt, sein Inhalt musste aber abgepumpt werden. Danach konnte ein 100-Tonnen-Kran das Fahrzeug aufrichten. Die Straße wurde am Dienstagabend wieder freigegeben. Bei dem Unfall wurde der 52-jährige Lastwagenfahrer verletzt. (dpa)

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