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Nachrichten aus Berlin und der ganzen Welt

Polizeireport: Fußgängerin angefahren - Sonnenallee wurde gesperrt

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Blaulicht der Polizei (Symbolbild)

Foto:

dpa

Berlin -

Fußgängerin in Neukölln angefahren

Am Sonntagabend ist gegen 21.30 Uhr eine Fußgängerin von einem Auto auf der Sonnenallee erfasst worden. Die Frau wurde verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte die Polizei mit. Wegen des Rettungseinatzes wurde die Sonnenallee im Bereich der Roseggerstraße  Richtung Süden komplett gesperrt. (BLZ)

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Unbekannter schießt mit Gaspistole und stößt Mann auf Gleise

Ein Unbekannter hat sich auf einem Kreuzberger U-Bahnhof als Polizist ausgegeben und mit einer Gaspistole auf einen Mann geschossen. Das 46-jährige Opfer wurde nach eigenen Angaben am Samstagmittag auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Schönleinstraße von einem Mann angesprochen, der eine Jacke mit der Aufschrift „Polizei“ trug und darunter eine Pistole trug, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Nachdem sich ein Streit zwischen beiden Männern entzündet hatte, schoss der angebliche Polizist in Richtung des 46-Jährigen, stieß ihn ins Gleisbett und lief davon. Der Angegriffene blieb unverletzt und stieg selbstständig zurück auf den Bahnsteig. Er und ein Zeuge erlitten allerdings leichte Augenreizungen, weshalb die Polizei von einer Gaspistole als Tatwaffe ausgeht. (dpa)
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U-Bahnen rasen frontal in Mülltonnen auf  Gleisen

Gleich zweimal haben unbekannten Täter zwischen den Bahnhöfen Oskar-Helene-Heim und Onkel-Toms-Hütte jeweils 240 Liter Kunststoff-Mülltonnen auf die oberirdisch verlaufenden Gleise der U-Bahn gelegt. Aufgrund der Dunkelheit konnte ein Zugführer der Linie U3 die Tonne nicht rechtzeitig sehen und fuhr gegen 1.20 Uhr frontal dagegen. Durch den Zusammenstoß entstand Schaden an dem U-Bahn Zug. Ein zweiter Zugführer hatte eine weitere Tonne gemäß BVG gegen 1.30 Uhr glücklicherweise rechtzeitig gesehen, daraufhin anhalten und sie beiseite geräumt.

Die überfahrene Tonne wurde in mehrere Teile zerrissen und über einen großen Bereich verstreut. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

(BLZ)

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Zwei 15-Jährige nach mindestens fünf Autoeinbrüchen festgenommen

Auf frischer Tat ertappten gestern Abend Polizeibeamte zwei Jugendliche im Märkischen Viertel und nahmen sie fest. Gegen 21 Uhr bemerkten die Zivilpolizisten die beiden 15-Jährigen in der Finsterwalder Straße und sahen wenig später, wie die beiden die Seitenscheibe eines geparkten Mercedes einschlugen, hineingriffen und davonrannten als die Alarmanlage anging. Den Beamten gelang es die beiden Jungen wenig später vorläufig festzunehmen. Neben einem Nothammer zum Einschlagen von Scheiben hatten die beiden auch Diebesgut bei sich. Eine Absuche der Umgebung ergab, dass dort an mindestens vier weiteren Fahrzeugen die Seitenscheiben eingeschlagen worden waren. In einer ersten Befragung räumte einer der 15-Jährigen auch die anderen Taten ein. Beide wurden anschließend ihren Eltern übergeben. (BLZ)

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Explodierendes Spielgerät setzt Wohnung in Brand

Böse Überraschung beim Laden eines elektrischen Spielgeräts in einer Potsdamer Wohnung: Nachdem Großeltern es für ihre Enkel in die Steckdose gesteckt hatten, explodierte es plötzlich und setzte die Behausung in Brand. Die 55 und 56 Jahre alten Großeltern flüchteten am Samstag zusammen mit ihren 10- und 15-jährigen Enkeln über den Balkon ins Freie, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Die Feuerwehr holte die anderen Mieter aus dem Haus. Zwei 16 und 84 Jahre alte Bewohner kamen mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Haus ist Polizeiangaben zufolge aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Kripo ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. (dpa)
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Mann mit lebensgefährlicher Schussverletzung im Krankenhaus

Ein Mann ist mit einer lebensgefährlichen Schussverletzung in eine Berliner Spezialklinik gebracht worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hantierte er am Samstag zusammen mit drei Bekannten in einem Waldstück bei Ahrensfelde (Barnim) mit einer geladenen Gummigeschoss-Waffe. Dabei löste sich nach Zeugenaussagen ein Schuss und traf ihn in die Brust. Die Bekannten alarmierten Rettungskräfte, die den Verletzten ins Krankenhaus brachten. Angaben vom Sonntag zufolge wird ein Unglücksfall vermutet. Dem Mann soll es inzwischen ein wenig bessergehen. (dpa)
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Dealer bietet Zivilfahndern Drogen an

In Wedding nahmen Beamte des Polizeiabschnitts 35 gestern Mittag einen mutmaßlichen Drogendealer fest, nachdem dieser ihnen Cannabis zum Verkauf angeboten hatte. Gegen 13.45 Uhr waren die beiden Polizeibeamten in ziviler Kleidung auf dem Leopoldplatz unterwegs, als ein junger Mann plötzlich mittels „Zischlauten“ auf sich aufmerksam machte und einen der beiden fragte, ob er „Haschisch“ kaufen wolle. Um sein Angebot attraktiver zu gestalten holte der Mann seine angebotene Ware aus einer Mülltonne und präsentierte sie dem Zivilpolizisten in einem Pappbecher. Der Beamte nahm den Becher, gab sich als Polizist zu erkennen und rief nach seinem Kollegen. Der überraschte „Geschäftsmann“ versuchte noch die Drogen zurückzubekommen und zu fliehen, was ihm jedoch beides misslang. Die Beamten nahmen den 23-Jährigen vorläufig fest, notierten seine Personalien und beschlagnahmten die Betäubungsmittel. (BLZ)

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Mit Wodka begossen und Hitlergruß gezeigt

Ein Unbekannter hat gestern Abend in Marzahn einen 16-Jährigen mit Wodka begossen ihn beleidigt und anschließend den Hitlergruß gezeigt. Zeugen hatten die Polizei gegen 18.20 Uhr zur Straßenbahnhaltestelle in der Niemegker Straße alarmiert und berichtet, dass der Unbekannte dem Jugendlichen zunächst Wodka ins Gesicht geschüttet und „Verpiss dich“ gesagt hatte. Anschließend habe der unbekannte Mann dem 16-Jährigen vor die Füße gespuckt und den rechten Arm zum Hitlergruß gehoben. Als die alarmierten Beamten eintrafen flüchtete der Tatverdächtige. (BLZ)
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Diebe laden Motorrad auf Transporter- gefasst

Zu einem Diebstahl wurde heute früh die Polizei in Gesundbrunnen alarmiert. Zeugen hatten gegen 3 Uhr zwei Männer dabei beobachtet, wie sie in der Bellermannstraße ein Motorrad in einen Transporter luden und davon fuhren. Die alarmierten Beamten stoppten den verdächtigen Transporter kurze Zeit später in der Grüntaler Straße. Der 19-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen. In dem Fahrzeug befand sich ein Motorrad der Marke Honda. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Krad nicht zur Fahndung ausgeschrieben war. Eine telefonische Rücksprache mit dem Halter ergab allerdings, dass er seine Maschine, seinen Angaben zu Folge, in der Bellermannstraße Ecke Brehmstraße abgestellt hatte aber niemanden beauftragt hatte diese dort abzuholen. Der 19-jährige Transporter-Fahrer wurde für die Kriminalpolizei der Direktion 3 eingeliefert. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt. Der mutmaßliche Komplize konnte bisher nicht ermittelt werden.

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Mehrere Feuer in Laubenkolonie in Buch gelegt

Zu mehreren Brandorten wurde in der vergangenen Nacht die Feuerwehr in Buch alarmiert. In der Zeit von kurz vor Mitternacht bis 2 Uhr legten Unbekannte u.a. in Kleingartenkolonien mehrere Feuer. In der Kolonie Steintal an der Karower Chaussee wurden drei Lauben angezündet und eine Hollywoodschaukel in Brand gesetzt. In der Kolonie Pankeland in der Zepernicker Straße wurde eine Laube angezündet und in der Karower Chaussee hatten die Unbekannten auf dem Gelände eines Tierbedarfsgeschäfts mehrere Holzpaletten und Müllcontainer in Brand gesetzt. Auch in der Robert-Rössle-Straße wurde auf dem Gelände einer Kita an einem Müllcontainer gezündelt. Alle Brände wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht. Es wurde niemand verletzt. (BLZ)

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Land Rover demoliert parkende Autos

Zu einem größeren Sachschaden kam es in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg. Zeugen riefen kurz nach 2 Uhr die Polizei, da im Kreuzungsbereich Martin-Luther-Straße / Hohenstaufenstraße ein stark beschädigtes Fahrzeug stand, dessen Fahrer offensichtlich nicht mehr am Ort war. Als die Polizisten eintrafen, fanden sie den Land Rover, der stark an der Vorderachse beschädigt und nicht mehr fahrtüchtig war, unverschlossen mit dem Schlüssel im Zündschoss steckend, vor. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Fahrer des Land Rover vermutlich zuvor in der Hohenstaufenstraße gegen zwei geparkte BMW und einen Sattelanhänger gefahren war. Währendessen erschien ein 25-Jähriger am Ort und teilte den Beamten mit, dass er den Rover gefahren habe. Seinen Angaben zu Folge soll er während der Fahrt mit seinem Handy hantiert haben. Ein in der Folge durchgeführter Atemalkoholtest sowie ein Drogentest verliefen negativ. (BLZ)