Neuer Inhalt

Tod am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz: Opfer hatte schwedische und deutsche Staatsangehörigkeit

Tatort: die U-Bahn-Station Ernst-Reuter-Platz

Tatort: die U-Bahn-Station Ernst-Reuter-Platz

Foto:

dpa

Die 20-Jährige wartete einfach nur auf ihre U-Bahn, doch kurz bevor der Zug am Ernst-Reuter-Platz einfuhr, stieß sie ein fremder Mann aufs Gleis. Sie wurde überrollt und starb. Der Täter soll ein in Hamburg geborener Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft sein.

Nun gibt es auch mehr Informationen über das Opfer der schockierenden Tat: Die libanesischstämmige Frau hatte neben der deutschen auch die schwedische Staatsangehörigkeit, wie die schwedische Botschaft bestätigte. Zuvor hatten schwedische Medien darüber berichtet. Die junge Frau soll in Berlin studiert haben.

Das Motiv des Täters ist weiter unbekannt. Der Mann schweigt auch am Donnerstag, wie der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft Martin Steltner mitteilte. Der psychisch kranke Mann war am Mittwochabend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Es gebe Anhaltspunkte für eine erheblich geminderte Schuldfähigkeit. Er leide an einer Erkrankung im Schizophrenie-Bereich, sagte Steltner. Schon in Hamburg war er deswegen in Behandlung.

Außerdem soll er in der Hansestadt mit Drogen zu tun gehabt haben. Eine Blutprobe nach dem Angriff habe allerdings keine Hinweise auf Alkohol oder Drogen ergeben, hieß es. (BLZ/dpa)

1609031

Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?