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Wildenbruchbrücke in Berlin-Neukölln: Vier Polizisten benötigen bei Rettungseinsatz selbst Hilfe

Einsatz in Berlin-Neukölln: Feuerwehr musste mehrere Personen aus dem eiskalten Wasser des Neuköllner Schifffahrtskanal retten.

Einsatz in Berlin-Neukölln: Feuerwehr musste mehrere Personen aus dem eiskalten Wasser des Neuköllner Schifffahrtskanal retten.

Foto:

Thomas Schröder

Am Montagabend gegen 21.50 Uhr musste die Feuerwehr mehrere Personen, darunter vier Polizeibeamte, aus dem eiskalten Wasser des Neuköllner Schifffahrtskanal retten.

Zuvor war an der Wildenbruchbrücke gegen 22 Uhr ein 69-jähriger Mann ins Wasser gesprungen. Passanten riefen die Polizei. Als diese eintraf und der Mann nicht auf Zurufe reagierte und unterging, sprangen die vier Polizisten - zwei Polizistinnen und zwei Polizisten- hinterher. Laut einer Polizeisprecherin handelte der Mann mit Suizidabsichten.

Es gelang den Beamten aber nicht, die Person über die Spundwand des Kanals aus dem Wasser zu befördern. Von der kurz darauf eintreffenden Feuerwehr mussten dann ebenfalls Kräfte in den Kanal einsteigen, um mithilfe von Leitern alle fünf aus dem Wasser ziehen.

Der Mann und die vier Polizisten kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Anschließend setzten die Beamten ihren Nachtdienst fort. (BLZ)