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Protest gegen Nachtflugzeiten: 3000 Fluglärmgegner demonstrieren in Schönefeld

Etwa 3000 Fluglärmgegner demonstrierten in Schönefeld für die Umsetzung des absoluten Nachtflugverbots.

Etwa 3000 Fluglärmgegner demonstrierten in Schönefeld für die Umsetzung des absoluten Nachtflugverbots.

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dpa

Rund 3000 Fluglärmgegner haben nach Veranstalterangaben am Samstag vor dem Flughafen Berlin-Schönefeld (Dahme-Spreewald) demonstriert. Sie verlangten ein absolutes Nachtflugverbot am Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER). Die Initiatoren hatten eigentlich mit bis zu 5000 Teilnehmern gerechnet.

Die Demonstranten wollen Druck auf die Brandenburger Landesregierung ausüben. Sie soll das bestehende Nachtflugverbot von 0 bis 5 Uhr auf 22 bis 6 Uhr auch im Alleingang ausweiten. Die beiden anderen Gesellschafter - das Land Berlin und der Bund - sind dagegen. Wann der neue Flughafen öffnet, ist nach wie vor unklar.

Das Oberverwaltungsgericht hatte in seinem Urteil Ende April erhebliche Nachbesserungen beim Schallschutz gefordert. Derzeit gilt ein Verbot zwischen 0 und 5 Uhr. Dazu verlang ein vom Brandenburger Landtag angenommenes Volksbegehren, dass von der Landesregierung umgesetzt werden muss, eine Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr.

Auf Plakaten forderten die Demonstranten „Ruhe statt Lügen“. Sie kritisierten auch „Überflug tut selten gut“. (dpa)


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