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Razzia in Berlin-Friedrichshain: Wieder Angriff auf Polizisten - Durchsuchung in Rigaer Straße

Polizisten mit Polizeihunden bei einem Einsatz in der Rigaer Straße. Dort kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Linksextremen und der Polizei.

Polizisten mit Polizeihunden bei einem Einsatz in der Rigaer Straße. Dort kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Linksextremen und der Polizei.

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imago/Markus Heine

Mehrere Linksautonome haben am Sonntagnachmittag erneut Polizisten in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain angegriffen. Unbekannte warfen aus einem Wohnungsfenster einen Müllsack auf Beamte, die im Hinterhof waren, erklärte eine Sprecherin der Polizei. In dem Sack seien auch harte Gegenstände gewesen, hieß es weiter. Verletzt wurde niemand. Die Angreifer waren zunächst flüchtig.

Ein Richter stellte einen Durchsuchungsbeschluss aus, so dass die Polizei die betroffene Wohnung durchsuchen konnte. Der Zeitung „B.Z.“ zufolge kam dabei auch eine Türramme zum Einsatz. Der Einsatz war am frühen Abend beendet. Die Angreifer waren nach Angaben eines Sprechers durch ein Loch in der Wand in eine andere Wohnung entkommen und hätten so flüchten können. Sie würden weiter gesucht.

Lose Steine und Holzlatten sichergestellt

Die Polizisten waren in dem Hinterhof, um Gegenstände sicherzustellen, die als Waffe dienen könnten, hieß es. Darunter waren etwa Gerüststangen. Rund 70 Beamte waren bereits seit Mittag in der Gegend im Einsatz, zur Durchsuchung wurden zusätzliche Kollegen herbeigerufen.

Schon am Samstag hatten Beamte lose Steine und Holzlatten in dem von Linksextremisten bewohnten Haus sichergestellt. Dabei kam es jedoch nicht zu Zwischenfällen. Vorausgegangen war eine Razzia Mitte der Woche nach einem Angriff von Linksautonomen auf einen Polizisten. (dpa)