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Schulabgänger ohne Abschluss: Jeder fünfte Schüler in Mitte schafft den Abschluss nicht

Schüler in der Schule (Symbolbild)

Schüler in der Schule (Symbolbild)

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dpa

Berlin -

Der Anteil von Schulabgängern ohne Abschluss hat sich in Berlin nach Zahlen der Bildungsverwaltung etwas erhöht. Im Schuljahr 2014/15 erreichten 10,9 Prozent der Schulabgänger die Berufsbildungsreife, also den früheren Hauptschulabschluss nicht. Im vorangegangenen Schuljahr waren es nur 9,2 Prozent gewesen.

Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken. Während in Steglitz-Zehlendorf nur 5,6 Prozent der Jugendlichen keinen Schulabschluss erreichten, sind es in Mitte 19,9 Prozent gewesen. Jeder fünfte also, in einzelnen Stadtteilen wie Wedding und Gesundbrunnen war die Quote noch deutlich höher. Auch in Neukölln (16,5 Prozent), Marzahn-Hellersdorf (14,7 Prozent) und Spandau (14,3 Prozent) war die Zahl der Schüler ohne Abschluss sehr hoch. Auf der anderen Seite erlangten im vergangenen Schuljahr 40,9 Prozent der Schüler das Abitur, besonders hoch war die Abiturientenquote in Steglitz-Zehlendorf (59,9 Prozent) und in Charlottenburg-Wilmersdorf (59,2 Prozent). Besonders niedrig in Neukölln (28,9 Prozent) und Marzahn-Hellersdorf (29 Prozent). Hier alle Zahlen in graphischer Form:


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